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09-22 Kommentar Swami Sivananda

Ananyah: Nichtgetrennt. Das ist eine weitere Interpretation. Menschen, die über die Einheit mit Mir meditieren, verehren Mich in allen Wesen – den immer Frommen garantiere Ich Verdienst und Sicherheit. Sie betrachten sich als nichtgetrennt, d.h. sie sehen das höchste Wesen als von ihrem Selbst nicht getrennt; sie sehen das höchste Wesen als ihr Selbst.

Die Gläubigen, für die es nichts von ihnen Getrenntes gibt, haben keine eigenen selbstsüchtigen Interessen. Sie suchen gewiß nicht ihren Gewinn und ihre Sicherheit. Sie wünschen weder Leben noch Tod. Einzig zum Herrn suchen sie Zuflucht. Sie haben nichts zu verlieren, denn sie nennen nichts ihr eigen. Selbst ihre Körper werden Besitz des Herrn. Sie wünschen nichts zu erwerben, denn durch die Vereinigung mit dem Herrn sind alle ihre Wünsche erfüllt. Sie haben ewige Zufriedenheit, da sie alles göttliche Aishvarya, den höchsten Reichtum Gottes, besitzen.

Sie haben keine anderen Gedanken als die an Gott. Folglich kümmert sich der Herr Selbst um die Bedürfnisse ihres Körpers, wie Nahrung oder Kleidung (also Yoga) und bewahrt ihren Besitz für sie (Kshema). Diese beiden Handlungen setzt Er. So wie sich Vater und Mutter um die körperlichen Bedürfnisse ihrer Kinder kümmern, so kümmmert sich auch der Herr um die Bedürfnisse derer, die an Ihn glauben.

Sie richten ihren gesamten Geist mit vollem Vertrauen auf den Herrn. Sie machen allein den Herrn zum einzigen Gegenstand ihres Denkens. Für sie gibt es auf dieser Welt nichts Teureres als den Herrn. Sie leben alleine für den Herrn. Sie denken allein an Ihn mit einer einzigen Absicht und einpünktiger Hingabe. Sie sehen nichts als den Herrn. Sie lieben Ihn in allen Kreaturen. Wenn sie ein solches Leben führen, nimmt der Herr die ganze Last des Verdienens (Yoga) und der Sicherheit (Kshema) für sie auf Sich.

Nityayuktah: Die unaufhörlich mit intensiver Hingabe und einpünktigem Geist über den Herrn meditieren. (Vgl.VIII.14; XVIII.66)

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