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06-35 Kommentar Swami Sivananda

Das konstante und wiederholte Bemühen, den wandernden Geist durch fortwährende Meditation auf das Lakshya (Zentrum, Ideal, Ziel oder Meditationsobjekt) unter Kontrolle zu bringen, ist Abhyasa, Üben. Dieselbe Vorstellung, derselbe Gedanke über das Selbst oder Gott wird forwährend wiederholt. Dieses fortwährende Wiederholen zerstört Vikshepa, das Schwanken des Geistes, und die Wünsche und macht ihn stetig und einpünktig.

Vairagya ist Leidenschaftslosigkeit gegenüber oder Nichtreagieren auf Sinnesobjekte in dieser oder der anderen Welt, jetzt oder später, die gesehen oder ungesehen, gehört oder ungehört sind; das wird durch fortwährende Kontemplation über das darin liegende Übel erreicht (DoshaDrishti). Der Geist muß durch ständige Reflexion über das unsterbliche, allein Seligkeit spendende Selbst geübt werden. Der Geist muß dazu gebracht werden, die vergängliche Natur der weltlichen Vergnügungen zu erkennen. Dem Geist muß beigebracht werden, sein Vergnügen nicht in den vergänglichen und veränderlichen äußeren Dingen zu suchen, sondern im unsterblichen, unveränderlichen Selbst im Inneren. Allmählich wird sich der Geist von den äußeren Dingen zurückziehen.

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