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06-33 und 06-34 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 6. Kapitel, 33. und 34. Vers: Zweifel von Arjuna

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Wir haben einige Verse behandelt, in denen Krishna das hohe Ideal des Gleichmutes, der Ruhe, der Nicht-Identifikation gegen hat. Wo Krishna gesagt hat: „Sieh das Selbst überall. Halte deinen Geist ruhig wie eine Kerzenflamme bei Windstille.“ Arjuna hat jetzt Zweifel, er hat Zweifel, ob das überhaupt möglich ist.

Er sagt im 33. und 34 Vers des 6. Kapitel:

„Dieser Yoga der Ausgewogenheit, den du lehrst, Oh Krishna, ich sehe nicht, dass er von Bestand sein kann, aufgrund der Ruhelosigkeit des Geistes. Der Geist ist wahrlich ruhelos, ungestüm, stark und unnachgiebig, Oh Krishna, ihn zu kontrollieren erscheint mir ebenso schwierig, wie den Wind zu kontrollieren.“

Vielleicht spricht Arjuna dir hier aus der Seele. Vielleicht hast du, als du die letzten Verse angehört hast, auch gedacht: „Das klingt gut, aber das kriege ich nie hin. Habe ich schon so oft probiert, ich schaffe es nicht.“ Arjuna sagt, er sieht nicht, dass er von Bestand sein kann. Das heißt, vorübergehend gelingt es dir vielleicht. Wenn ich dir jetzt sage, spüre in dein Herz hinein, fühle dein Herz, bringe deine ganze Bewusstheit ins Herz hinein, erfahre die innere Freude, vielleicht spürst du es ja. Aber im nächsten Moment kommst du aus deinem Zimmer oder von deinem Computer weg, nimmst die Ohrstöpsel weg, und dann erzählt dir jemand irgendetwas Unfreundliches. Prompt ist es vorbei mit deiner Ruhe. Und diese Erfahrung machst du und es kann dir ein Trost sein, Arjuna macht diese Erfahrung auch. Morgen werde ich sagen, was Krishna darauf antwortet.

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