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06-31 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 6. Kapitel, 31. Vers: Erkenne Gott als das allen Wesen Innewohnende

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Krishna sagt:

„Der Yogi, der in Einheit verwurzelt Mich als das allen Wesen Innewohnende verehrt, weilt in Mir, ungeachtet seiner Lebensumstände.“

Erkenne Gott als das allen Wesen Innewohnende. Auch Jesus sagt: „Was du dem Geringsten unter deinen Brüdern getan hat, das hast du mir getan.“ Gott wohnt im Innern aller Wesen. Der Nächste ist letztlich Gott und Gott ist letztlich der Nächste. Erkenne, dass hinter allen Wesen letztlich Gott ist, und zwar ungeachtet der Lebensumstände. Der eine ist ein fröhlicher Mensch, der andere ein trauriger. Der eine ist mal freundlich zu dir, mal weniger freundlich. Vielleicht ist auch jemand ganz konsistent unfreundlich zu dir und manche sind vielleicht meistens freundlich zu dir. Nichtsdestotrotz, hinter allem ist letztlich Gott. Geh mal von dieser Arbeitshypothese aus, probiere, dir bewusst zu machen, hinter allem könnte Gott stehen. Und dann überlege, wenn Gott hinter allem steht und letztlich Theater mit dir spielt, wie kannst du dich verhalten? Es führt zu einer gewissen Leichtigkeit, denn natürlich, Gott will dich ja nicht schädigen, er will dir ja nichts Böses, aber alles ist ein göttliches Spiel, Lila. Du spielst deinen Part, Gott spielt in anderen auch seinen Part. Und letztlich spielst du nicht deinen Part, sondern du spielst den Part, den Gott dir in diesem kosmischen Spiel zugedacht hat.

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