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06-26 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 6. Kapitel, 26. Vers: Ziehe den Geist immer wieder zurück zur Quelle

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Krishna sagt:

„Von jeglicher Ursache, die den ruhelosen und unsteten Geist wandern lässt, werde dieser abgezogen und nur der alleinigen Kontrolle des Selbst unterstellt.“

Ein Zen-Sprichwort sagt: „Du kannst die Vögel der Gedanken nicht daran hindern, in deinem Geist zu fliegen, du kannst aber verhindern, dass sie sich dort ein Nest bauen.“

Du kannst nicht ganz verhindern, dass Gedanken kommen, aber du kannst verhindern, dass aus den Gedanken Wünsche und Getriebenheit wird. Du kannst die Gedanken immer wieder zurückbringen zum Selbst. Du kannst in der Meditation immer wieder loslassen. Du merkst: „Ah, mein Geist denkt an das, mein Geist denkt an das, mein Geist hält das und das für wichtig.“ Lächle darüber, sei dir bewusst: „Der Geist meint es gut, er denkt daran, weil er mit wohlgesinnt ist. Er will, dass ich darüber reflektiere. Ist ja ein netter Vorschlag, ich muss ihn nicht folgen, ich kehre zurück zum Selbst, ich kehre zurück zum Beobachter.“ Bemerke: „Aha, mein Geist will wieder den Tag verplanen. Ist doch sehr nett, dass mein Geist das machen will, er meint es sicher gut. Aber ich muss dem Vorschlag meines Geistes nicht folgen. Ich kehre zurück, zurück zum Atem, zurück zum Mantra oder zurück zum Herzen oder Punkt zwischen den Augenbrauen, zurück zur Erfahrung meines Selbst, zurück zur inneren Ruhe.“ Mache dies wieder und wieder! Ärgere dich nicht über den ein oder anderen Gedanken, sondern lächle über die Gedanken, erkenne, sie meinen es gut, dann löse dich davon und immer wieder, ruhe im eigenen Selbst.

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