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06-25 Kommentar Sukadev

Krishna beschreibt den Ablauf der Meditation. Wir sollen unsere Wünsche aufgeben, die aus den Gedanken entstanden sind und dann unsere Sinne von allen Seiten her einschränken. So erlangen wir allmählich Ruhe, bringen unseren Verstand, das Chitta, zum Stillstand und unseren Geist ins Selbst. Das Denken hört auf, wir sind auf einer höheren Stufe.

Krishna hatte zuvor davon gesprochen, dass wir unseren Geist auf Gott richten und ihn zu unserem höchsten Ziel machen sollen. Wenn wir dadurch den Geist zur Ruhe gebracht haben, dann verlassen wir sogar die Vorstellung von Gott. Wir geben die konkrete Aussprache des Mantras auf und wollen mit dem Unendlichen verschmelzen. Wie erreichen wir nun diesen Zustand? Von jeglicher Ursache, die den ruhelosen und unsteten Geist wandern lässt, würde dieser abgezogen und nur deralleinigen Kontrolle des Selbst unterstellt. Wir wissen alle: der Geist wird abgelenkt. Wenn der Geist wieder abgelenkt wird, bringen wir ihn wieder zurück. Und wenn er wieder abgelenkt wird? Dann bringen wir ihn wieder zurück, immer wieder. Denn der Geist spielt ständig weglaufen mit uns. Und wir spielen ständig, ihn wieder zurückzuholen. Eine gewisse spielerische Einstellung ist dabei hilfreich.

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