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06-17 Kommentar Sukadev

Interessanterweise spricht Krishna beim Mittelweg hauptsächlich die körperlichen Bedürfnisse an. Manche Kommentatoren der Bhagavad Gita beziehen das auch auf Sadhana und Seva und meinen, man müsse eine sehr gleichmäßige spirituelle Praxis haben, ohne zu übertreiben.

Ich muss zugeben: Ich habe noch von keinem Selbstverwirklichten gehört, der durch sanfte, mäßige Praxis zur höchsten Verwirklichung gekommen ist. Patanjali rät zu „intensivem Streben nach Befreiung“. Er sagt: „Dem intensiv Strebenden ist die Befreiung nahe“ (Yogasutra I 21).

Ich empfehle folgendes: Habe eine regelmäßige spirituelle Praxis, die dir gut tut, mit der du dich wohl fühlst, und ausreichend intensiv ist, damit du Fortschritte merkst. Ab und zu intensiviere deine Praxis und gehe auch mal jenseits vom„Angenehmen“, „Normalen“. Und wenn der Alltag es erfordert, wirst du auch mal deine Praxis reduzieren müssen, ohne sie jemals aufzugeben.

In den folgenden Versen beschreibt Krishna Arjuna die Eigenschaften eines Selbstverwirklichten. Er beschreibt, wie wir sein werden, wenn wir auf dem Yogaweg ausreichend vorangeschritten sind. Wieder wunderbare Verse für die Meditation.

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