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06-17 Kommentar Swami Sivananda

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In diesem Vers beschreibt der Herr Ernährung, Erholung und dergleichen für den Yogaschüler. Der Yogaschüler muß immer das goldene Mittel, den Mittelweg, finden. Buddha war zu Beginn extrem beim Essen, Trinken, usw. Er war sehr hartnäckig und wurde äußerst schwach. Er quälte seinen Körper sehr stark. Deshalb war er nicht imstande, Erfolg im Yoga zu erlangen. Zuviel Askese ist für die Selbstverwirklichung nicht notwendig. Der Herr verurteilt das in Kapitel XVII, Verse 5 und 6. Askese darf nicht Selbstquälerei sein. Dann wird sie teuflisch. Krishnas Buddhi Yoga ist ein weises Herangehen an die Askese. Manche Sucher halten ein asketisches Leben für das Ziel; es ist nur das Mittel, nicht aber der Zweck. Das Nervensystem reagiert äußerst empfindlich. Es spricht bereits auf leichteste Veränderungen an und verursacht Ablenkung des Geistes. Daher ist es besonders notwendig, ein sehr regelmäßiges und diszipiniertes Leben zu führen, Mäßigung zu üben beim Essen, Schlafen und Ruhen. Iß mäßig. Schlafe und wache zur vorgesehenen Zeit. Geh um 9 oder 10 Uhr abends schlafen, und steh um 3 oder 4 Uhr auf. Nur dann wirst du Erfolg im Yoga haben, der alle Schmerzen und Sorgen in diesem Leben auslöscht.

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