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06-10 Kommentar Sukadev

Ab dem zehnten Vers der Bhagavad Gita spricht Krishna über die Meditation. Er rät uns durch seine Worte jetzt nicht, in die Einsamkeit zu gehen. Er rät uns, wenn wir uns zur Meditation hinsetzen, zu sagen: „Jetzt bin ich alleine. Da mögen zehn Kinder um mich herum sein; da mögen 100 Arbeiten auf mich warten; ich werde mir bewusst machen, jetzt, während ich meditiere, bin ich allein. Ich habe in dem Moment, wo ich meditiere, keine Pflichten gegenüber meinen Kindern, meinem Hund, Ehepartner oder anderen. Ich bin allein mit Gott, verbunden mit allen Wesen.“

Ferner rät Krishna uns frei von Hoffnung und Verlangen zu sein („nirasir aparigrahah“= ohne etwas zu wollen, ohne nach etwas gierig zu sein). Auch während der Meditation müssen wir diese Art des Karma Yoga aufrechterhalten. Wir sollten uns bewusst machen, dass wir engagiert meditieren wollen, dass wir an Meditation hohes Interesse haben – damit es nicht nur ein Döszustand ist – und gleichzeitig dürfen wir nicht an das Ergebnis der Meditation verhaftet sein.

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