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05-19 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 5. Kapitel, 19. Vers: Gleichmut führt zur Freiheit

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„Selbst hier, in dieser Welt, wird alles von denen überwunden, deren Geist in Gleichmut ruht. Brahman ist in der Tat makellos und gleich, daher ruhen sie fest in Brahman.“

Gleichmut ist etwas sehr Wichtiges. Gleichmut wird von Krishna immer wieder erwähnt. Dieses Sthita, diese Beständigkeit, manchmal auch als Samatva benannt oder als Sharma benannt. Gleichmut ist etwas Wichtiges. Und wenn wir Yoga praktizieren, tun wir es nicht deshalb oder nicht nur deshalb, um nach dem Tod die Befreiung oder Erlösung zu erlangen. Wir wollen in diesem Leben schon die Freiheit erreichen. Wenn wir Gleichmut üben, egal, was geschieht, dann erfahren wir schon in diesem Leben die Gegenwart Gottes. Wenn du denkst, „das muss so sein, wenn es so nicht ist, ist es nicht gut“ oder „das ist schlecht usw.“, dann bist du ständig mal in Freude, mal im Leiden und relativ häufig enttäuscht, denn häufiger geschieht etwas anderes, als das, was du magst. Besser ist es, du schaust gleichmütig in diese Welt. Schon, du engagierst dich und du wirst auch durch Emotionen gehen. Und selbst wenn du Gleichmut entwickelst, wird der Körper weiterhin der Schmerzen fähig sein. Löse dich von Schmerzen, löse dich von der Identifikation mit den Emotionen! Auch inmitten von Emotionen, bewahre die tiefe innere Gleichmut! Gelange zu dem Ort in dir, welcher der Beobachter von allen Emotionen ist, der Beobachter von allen Wünschen! Gehe zu diesem Ort des Gleichmuts im Inneren, dann erreichst du Freiheit, dann erfährst du Brahman, dann erfährst du das Göttliche im Hier und Jetzt.

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