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05-03 Kommentar Swami Sivananda

Ein Mensch wird nicht zum Sannyasin, indem er einfach aus Trägheit oder Unwissenheit, wegen eines Familienstreits, Unglücks oder des Verlust seiner Arbeit aufhört zu handeln. Ein wahrer Sannyasin ist kein heuchlerischer Feigling.

Der Karma Yogi, der weder den Schmerz verabscheut noch das, was ihm Schmerz bereitet, der weder Vergnügen erhofft noch das, was ihm dieses Vergnügen schenkt, der weder Zu- noch Abneigung gegenüber irgendwelchen Sinnesobjekten hat, und der sich über die Paare von Hitze und Kälte, Freude und Sorge, Erfolg und Mißerfolg, Sieg und Niederlage, Gewinn und Verlust, Lob und Tadel und Ehre und Schmach erhoben hat, kann als immerwährender Sannyasin betrachtet werden, auch wenn er beständig handelt.

Ein Mensch braucht nicht formell Sannyasa genommen zu haben, wenn er jedoch die oben beschriebene Geisteshaltung hat, ist er immer ein Sannyasin. Nur das orange Gewand alleine kann niemanden zum Sannyasin machen. Es bedarf eines reinen Herzens mit wahrem Verzicht auf Egoismus und Wünsche. Physischer Verzicht auf Dinge ist keineswegs Entsagung. (Vgl.VI.1)

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