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04-22 Kommentar Swami Sivananda

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Der Weise ist völlig zufrieden mit dem, was ihm die Umstände bringen. Die Verse IV.18,19,20,21,22 und 23 enthalten nur eine Wiederholung der Ergebnisse, die die Erkenntnis des jenseits von Handlung liegenden Selbst bringt. Der Weise, der sich mit dem ›handlungslosen‹ Selbst identifiziert, ist nicht gebunden, da Handlung und ihre Folgen, die den Menschen an das Rad von Geburt und Tod binden, im Feuer der Selbsterkenntnis, BrahmaJñana, verbrannt worden sind. So wie ein im Feuer gerösteter Same nicht keimen kann, können auch die Karmas, die Handlungen, die im Feuer der Selbsterkenntnis verbrannt worden sind, keine zukünftige Geburt hervorbringen.

Gewöhnliche Menschen denken, der Weise handle ebenfalls, sei Ausführender, tätig und darum gebunden, wenn sie sehen, daß er wirkt. Das ist ein Irrtum. Von seinem Standpunkt aus und auch in Wahrheit handelt er keinesfalls. In Wirklichkeit tut er nichts. Er fühlt und sagt: »Ich tue gar nichts. Die Natur, die drei Eigenschaften der Natur tun alles.«

Er ist unberührt von Hitze oder Kälte, Freude und Schmerz, Erfolg und Mißerfolg, da er immer ausgeglichen ist. Er hängt nicht einmal an dem, was zum bloßen Erhalt des Körpers notwendig ist. Er empfindet weder Freude noch Schmerz, ob er nun Nahrung und alles andere, was zum Erhalt des Körpers nötig ist, erhält oder nicht. Der Grund dafür ist, daß er in seiner wahren Natur als absolutes Sein – absolutes Wissen – absolute Wonne (SatchidanandaSvarupa) ruht; er treibt im Ozean der Wonne. Er kümmert sich also nicht um seinen Körper und dessen Bedürfnisse.

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