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03-34 Kommentar Swami Sivananda

Jeder Sinn empfindet gegenüber Angenehmem Anziehung und Abneigung gegen Unerfreuliches. Wenn man diese beiden Ströme, Zu- und Abneigung, beherrschen kann, wird man nicht unter den Einfluß dieser beiden Tendenzen kommen. Hier ist Raum für persönliche Anstrengung, Purushartha. Die Natur, die die Summe aller Samskaras, der latent vorhandenen Eindrücke aus früheren verdienst- oder nichtverdienstvollen Handlungen eines Menschen enthält, die unwillkürlich wirksam werden, zieht ihn durch die beiden Ströme, Anhaftung und Abneigung, in ihren Lauf. Wenn man diese beiden Ströme beherrschen kann, wenn man sich über den Einfluß von Zu- und Abneigung mittels Unterscheidungskraft und Vichara, richtiges Befragen, zu erheben vermag, kann man die Natur bezwingen und Unsterblichkeit und ewige Seligkeit erlangen. Man wird nun nicht mehr länger seiner Natur unterworfen sein. Man muß stets bemüht sein, sich von Anhaftung und Abneigung gegenüber den Sinnesobjekten zu befreien.

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