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02-58 Kommentar Swami Sivananda

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Das Zurückziehen der Sinne ist Pratyahara, Abziehen. Der Geist hat die natürliche Veranlagung, sich äußeren Dingen zuzuwenden. Der Yogi zieht den Geist immer wieder von den Sinnesobjekten ab und heftet ihn auf das Selbst. Ein Yogi, der die Kraft von Pratyahara besitzt, kann auch an einem sehr belebten Ort Samadhi erlangen, denn er kann seine Sinne in einem einzigen Augenblick zurückziehen. Heftige Geräusche und unbeschreiblicher Lärm lassen ihn ungestört. Selbst am Schlachtfeld kann er in seiner Mitte, im Selbst, ruhen, indem er die Sinne zurückzieht. Wer Pratyahara übt, ist tot für die Welt. Die äußeren Schwingungen dringen nicht zu ihm vor. Zu jeder Zeit, durch bloßes Wollen, kann er seine Sinne unter seine vollständige Kontrolle bringen. Sie sind seine gehorsamen Diener oder Werkzeuge.

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