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02-48 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 48. Vers: So handle und sei fest im Yoga

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„So handle und sei fest im Yoga. Gib Bindungen auf und bewahre Gleichmut in Erfolg wie Misserfolg. Ausgeglichenheit des Geistes heißt Yoga.“

Krishna fordert Arjuna auf, zu handeln, fest zu sein im Yoga, begründet zu sein in der spirituellen Praxis, dabei verhaftungslos zu sein und Gleichmut zu bewahren in Erfolg und Misserfolg. Das ist eine Aufforderung an dich. Sei fest im Yoga. Sei fest auf dem spirituellen Weg. Sei regelmäßig in deinen Praktiken. Und sei dir bewusst, du bist mit allem verbunden. Sei nicht verhaftet an die Handlungen und deine Vorstellungen. Sei nicht verhaftet an deine Aufgaben. Immer wieder ändert sich das, was zu tun ist. Das, was du gestern getan hast, muss vielleicht heute nicht mehr richtig sein. Sei nicht verhaftet. Sei auch nicht verhaftet an das Bild von anderen Menschen. Du hast vielleicht Bilder, wie deine Kinder zu sein hätten oder wie dein Partner zu sein hat, wie dein Chef zu sei hat, wie du zu sein hast. Gib diese Bindungen auf. Du kannst Vorstellungen haben, aber sei nicht daran verhaftet. Und dann sei gleichmütig in Erfolg wie im Misserfolg. Nicht alles liegt in deinen Händen. Vieles liegt in deinen Händen, aber eben nicht alles. Daher, tue es, so gut, wie du kannst, überlasse alles Gott. Sei gleichmütig in Erfolg und Misserfolg. Krishna schließt in diesem Vers: „Samatvam Yoga Ucyate. Ausgeglichenheit des Geistes heißt Yoga oder auch, Gelassenheit ist Yoga.“

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