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02-47 Kommentar Swami Sivananda

Wenn du handelst, begehre keinesfalls die Früchte deines Tuns. Wenn du nach den Früchten deines Handelns dürstest, wirst du immer und immer wieder geboren werden müssen, um sie zu genießen. Eine Handlung, die in der Erwartung der Früchte (des Lohnes) ausgeführt wird, schafft Bindung. Wenn du nicht danach dürstest, reinigst du dein Herz, und durch Selbsterkenntnis wirst du aus dem Kreis von Geburt und Tod befreit.

Wende dich aber auch nicht der Untätigkeit zu in der Meinung: »Wozu soll ich handeln, wenn ich dafür keinen Lohn erhalten kann?«

Die allgemeine Bedeutung von Karma ist Handlung. Es ist auch die Pflicht, die je nach Kaste oder Lebensabschnitt erfüllt werden muß. Die Anhänger des Karma Kanda in den Veden (die Mimamsakas) sagen, Karma sind die Rituale und Opfer, die in den Veden vorgeschrieben sind. Es hat auch eine tiefe Bedeutung. Es meint das Schicksal oder den Speicher aller Anlagen eines Menschen, die seine zukünftige Geburt bewirken werden.

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