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02-47 Kommentar Sukadev

Krishna rät Arjuna, nicht an den Früchten der Handlung zu haften, und die Handlung nicht auszuführen, mit der Intention, Früchte zu bekommen, belohnt zu werden. Die Mehrheit der Menschen handeln, um etwas zu erreichen. Man arbeitet, um Geld zu verdienen. Man isst, um den Körper zu erhalten usw. Kann man überhaupt handeln, ohne etwas erreichen zu wollen? Ja, man kann handeln ohne etwas erreichen zu wollen. Immer wenn wir handeln, weil etwas getan werden muss, weil es unser Karma ist zu handeln, weil es unsere Svarupa ist etwas zu tun oder, weil wir uns dazu berufen fühlen.

Gleichzeitig müssen wir uns bewusst machen, dass wir auch oft handeln, um Früchte zu bekommen. Wir müssen logisch denken und planen. Um eine Handlung geschickt zu machen, müssen wir auch an die Früchte und das Ergebnis denken. Aber wir sollten nicht wirklich daran hängen, und das nicht als Hauptmotiv unserer Handlung zugrunde legen. Wir sollten spüren, dass genau das in dem Moment unsere Aufgabe ist.

Angenommen jemand fühlt sich von innen heraus berufen ein Kooperationscenter zu eröffnen. Er muss dann logisch vorgehen. Er muss überlegen, wo er das Startkapital herbekommt und wie viel Geld er einnehmen muss, um das Center am laufen halten zu können. Er muss Werbung machen, lernen wie man eine Broschüre erstellt usw. Es erscheint zunächst so, als würde es ihm um die Früchte gehen. All dieses muss er aber bedenken, wenn das Center gut laufen soll. Sein eigentliches Ziel kann sein, der Menschheit zu helfen, zu dienen und Yoga zu verbreiten. Dann kommen öfter Prüfungen auf einen zu. Manchmal erntet man Früchte, manchmal nicht. Manchmal erreichen wir unser Ziel, manchmal erreichen wir es nicht.

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