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02-40 Kommentar Swami Sivananda

Wenn eine religiöse Zeremonie unvollendet gelassen wird, ist das Verschwendung, denn der Ausführende kann die Früchte nicht erfahren. Im Karma Yoga ist das nicht so, denn jede Handlung bewirkt eine unmittelbare Reinigung des Herzens. In der Landwirtschaft herrscht immer Ungewißheit. Der Bauer mag das Land ackern, pflügen und den Samen auslegen; er wird aber keine Ernte erhalten, wenn es nicht regnet. Für Karma Yoga gilt das nicht. Da ist nichts ungewiß. Es kann auch kein Schaden daraus entstehen. Bei einer medizinischen Behandlung entsteht großer Schaden wegen unsachgemäßer Behandlung durch den Arzt, wenn er ein falsches Medikament anwendet. Bei Karma Yoga ist es aber nicht so. Alles, was auf diesem Pfad des Yoga, dem Pfad des Handelns, getan wird, sei es noch so gering, errettet vor der großen Furcht, im Rad von Geburt und Tod gefangen zu sein. Shri Krishna rühmt hier Karma Yoga, um in Arjuna Interesse dafür zu wecken.

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