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02-39 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 39. Vers: „Höre die Weisheit von Yoga

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Krishna spricht:

„Du hast die Wahrheit über Sankhya gelernt. Höre nun die Weisheit über Yoga. Wenn du sie besitzt, Oh Arjuna, wirst du die Bande des Karmas abwerfen.“

In den vorigen Versen ist Krishna sehr stark auf Jnana Yoga eingegangen, dem Yoga des Wissens. Er hat Arjuna darüber belehrt, dass die Seele unsterblich ist, dass alles andere vergänglich ist. Er hat Arjuna dazu aufgefordert, sich nicht mit Körper zu identifizieren und sich nicht mit dem Denken zu identifizieren. Er hat Arjuna erläutert, dass alles Vergängliche einen Anfang und ein Ende hat. Er hat ihn gesagt, dass die Seele letztlich gleich bleibt, dass er in Wahrheit nichts falsch machen kann und dass auch niemand anderes wirklich verletzt werden kann, denn in der Seele verändert sich nichts. Das reicht aber nicht aus, um im Alltag zu handeln. Es gilt dann auch, wirklich zu handeln. Und um zu handeln, dazu gibt es die Weisheit des Karma Yoga. Im Karma Yoga geht es darum, zu handeln, engagiert zu handeln, ohne Verhaftung zu handeln, kein neues Karma zu erzeugen. Arjuna bekommt also von Krishna erklärt, wie kann er ohne Verhaftung handeln, wie kann er handeln, ohne neues Karma zu schaffen. Die Essenz dafür ist, handle ohne Verhaftung, handle, ohne an Wünschen zu hängen, handle, ohne zu denken, dass du der Handelnde bist. In vielen Versen, den nächsten Bhagavad Gita Teilen, werde ich dir das noch genauer erläutern.

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