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02-30 Kommentar Sukadev

Diese Aussage hört sich für einen westlichen Menschen unvorstellbar schrecklich an. Wir sollten aber verstehen, dass Krishna hier aus der Purva Mimamsa Philosophie heraus argumentiert, die Arjuna vertraut ist. Krishna argumentiert aus Sicht dieser Philosophie heraus, weil er Arjuna erreichen möchte. Viele große Meister handeln so. Sie vermitteln ihre Lehren so an ihre Schüler, dass diese sie in ihrem jeweiligen Weltanschauungskonzept verstehen. Deshalb sprechen auch viele Yogis, die in den Westen kommen, über den wissenschaftlichen Kontext. Was ich ja auch gemacht habe. Damit das Ganze etwas verständlicher wird, habe ich ein paar Beispiele aus der Physik gebraucht.

Oder wir können auch aus Forschungsarbeiten zitieren, die zeigen, dass Yoga auch für die Gesundheit gut ist. Dass Yoga auf der psychologischen Ebene gut ist, usw. Wir sind in einem wissenschaftlichen Kontext groß geworden, in dem es gut ist, sich öfters auf dieses Philosophiesystem zu beziehen. Wenn Swami Vishnu vor Menschen gesprochen und intuitiv gefühlt hat, dass diese Menschen hauptsächlich in der christlichen Tradition stark verankert sind, dann hat er dort viele christliche Beispiele gebraucht, um Analogien aufzuzeigen. Ähnlich verhält sich Krishna zu Arjuna. Auch er verwendet Beispiele aus der Purva Mimamsa Philosophie und sobald er Arjuna damit erreicht hat, verteufelt er die Purva Mimamsa Philosophie.

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