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02-30 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 30. Vers: Das Selbst ist unzerstörbar 

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„Dies, das im Körper jedes Menschen wohnende, ist stets unzerstörbar, Oh Arjuna. Daher sorge dich um kein Geschöpf.“ Mitgefühl ist gut. Für andere da zu sein, ist gut. Durchaus auch gewisse Sorgen zu haben, um anderen helfen zu können, ist gut. Wenn du dich um dein Kind sorgst, wirst du dafür sorgen, dass es dem Kind gut geht. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Sorgen und Sorgen. Das eine Sorgen ist darauf ausgerichtet, zu überlegen, „was ist meine Aufgabe, was ist meine Pflicht, was kann ich tun?“ Und das andere Sorgen ist verzweifelt zu sein, nicht wirklich zu wissen, was zu tun ist und ständig Angst haben, das Falsche zu machen.

So wie jetzt, während ich diesen Podcast aufnehme, mache ich mir auch Sorgen. Spreche ich jetzt etwas, was dem Zuhörer etwas sagt? Vielleicht, wenn ich was Falsches spreche, dann wird vielleicht der Zuhörer die weiteren Folgen nicht anhören. Vielleicht, wenn ich was Falsches sage, werde ich jemandem den Tag vermiesen. Ich weiß ja, es gibt etwa momentan tausend Menschen, die sich diesen Podcast jeden Morgen anhören. Ich kann mir also Sorgen machen. Auf der einen Seite ist eine gewisse Sorge gut, ich bin dabei verantwortungsbewusst. Ich habe nicht die Zeit, alles vorzubereiten. Ich spreche das Ganze spontan. Aber ich mache mir schon große Gedanken, wie kann ich dort sprechen, dass es für dich gut ist. Vorher bitte ich Gott um Führung. Ich bitte darum, dass ich inspiriert bin. Ich weiß, manchmal verspreche ich mich. Ich weiß, manchmal sage ich Sachen, die vielleicht nicht so gut sind. Ich mache es so gut, wie ich kann. Also, eine gewisse Sorge habe ich, aber auf der anderen Seite habe ich Gottvertrauen, ich lasse los. Das fällt natürlich leicht, einfach indem ich etwas spreche, ich sehe jetzt die Menschen nicht, denen ich etwas sage. Aber dennoch, dieses Prinzip ist überall anwendbar. Sorge dich nicht. Mache dir schon Gedanken. Tue das, was du tust, so gut, wie du kannst, aber überlasse alles anschließend Gott. So kannst du sorgenfrei und doch mit großer Bewusstheit und mit großem Engagement tun, was du zu tun hast.

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