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02-29 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 29. Vers: Betrachte das Selbst, das Bewusstsein als ein Wunder

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Krishna spricht:

„Der eine sieht Dies (das Selbst) als ein Wunder an, der andere spricht darüber wie von einem Wunder, ein anderer hört davon wie von einem Wunder und obwohl sie davon gehört haben, versteht Es doch keiner.“

Krishna gibt hier ein Mittel an, wie man sich zu Gott beziehen kann, wie man das Selbst erfahren kann. Er hatte vorher gesagt, mit Worten ist das Selbst nicht zu fassen, aber wir können es wie ein Wunder ansehen. Wir können darüber sprechen wie von einem Wunder. Wir können davon hören, wie von einem Wunder. Es ist etwas Wunderbares. Staunen, Ehrerbietung, sich wundern – das sind alles Weisen, wie man die Seele, das Göttliche wahrnehmen kann. Das betrifft jetzt nicht nur das Selbst im Abstrakten. Du kannst dir das auch am heutigen Tag vornehmen. Staune öfters mal. Wenn du jetzt eine Blume oder eine Pflanze vor dir hast, schaue sie an, staune ob dieser Schönheit. Wenn du einen Menschen sehen kannst, staune darüber, was in Menschen alles drin steckt. Und selbst wenn dich jemand schimpft, staune über die Großartigkeit des Ärgers. Und wenn jemand freundlich zu dir ist, staune über die Großartigkeit der menschlichen Liebe. Wenn du jetzt deinen Arm hebst, staune, es ist doch großartig, dass du einen Arm heben kannst. So viel muss passieren, dass du einen Arm heben kannst. Du hörst jetzt meinen Vortrag. Staune darüber, dass es möglich ist, obgleich du vielleicht dutzend oder hundert oder tausende Kilometer entfernt bist und vielleicht Tage, Wochen, Monate, Jahre seit dieser Aufnahme vergangen sind, es ist großartig, dass du dem zuhören kannst. Staune! Staunen ist eine einfache Weise, das Göttliche zu spüren.

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