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02-20 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 20. Vers: Das Selbst ist unsterblich

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„Das Selbst wurde nicht geboren und es stirbt auch niemals. Nachdem Es gewesen ist, hört Es nicht auf zu sein. Da Es ungeboren, ewig, unveränderlich und uralt ist, wird Es nicht getötet, wenn der Körper getötet wird.“

Ein Vers, den man immer wieder wiederholen kann und den du auch auswendig lernen kannst. Es ist wichtig, sich immer wieder zu vergegenwärtigen, dass es den Körper gibt und dass es das Selbst gibt. Der Körper verändert sich, das Selbst bleibt ewig. Aus dieser Bewusstheit der Ewigkeit kannst du handeln, in dieser Bewusstheit der Ewigkeit kannst du dich ausruhen, in der Bewusstheit dieser Ewigkeit kannst du in der Meditation Trost finden, aus dieser Ewigkeit kannst du mit Kraft in die vergängliche Welt hineingehen.

Gehe mit dieser Bewusstheit auch den heutigen Tag an: „Ich bin unsterblich, ewig. Ich werde niemals vergehen. Das, was wirklich wichtig ist, bleibt. Körper wird sich verändern. Ich muss mich um den Körper kümmern, mein Körper ist mein Fahrzeug, mein Instrument, so wie ein Fahrrad mein Fahrzeug, mein Instrument ist. Ich kümmere mich um das Fahrrad, um den richtigen Reifendruck, um die Ketten, um das Ölen, um das Saubermachen, aber ich weiß, ich bin nicht das Fahrrad. So kümmere ich mich um meinen Körper, behandle ihn gut. Ich gebe ihm gute Nahrung, ich gebe ihm das, was er braucht. Wenn er mal Probleme hat, gebe ich ihm die Kräuter oder Medikamente oder Behandlungen, die er braucht. Aber ich weiß, letztlich wird der Körper irgendwann vergehen. Der Körper geht durch Veränderungen. Ich bin die Seele, das Unendliche, das Ewige. Ich bleibe gleich.“


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