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01-39 Kommentar Sukadev

Gemäß der Purva Mimamsa Philosophie hat man die Aufgabe, sich um die eigene Familie zu kümmern. Und jeder hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Familie sich fortsetzt, dass die Sippe sich fortsetzt. Es gibt die Großkasten, die so genannten „Varnas“, und es gibt die Kleinkasten, die so genannten „Jatis“. Beide gelten als Sippen mit eigenen Gesetzen, eigener Ethik und eigenen religiösen Riten.

Einer Theorie zufolge ist eine Jati eine Kaste, die aus verschiedenen Gesellschaften heraus entstanden ist. Ansässige Volkstämme und Einwanderer haben sich zusammengruppiert und ihre eigenen religiösen Riten geschaffen. Alle Mitglieder der betreffenden Jati mussten sich an die Riten halten. Sie mussten die Riten ausführen und dafür sorgen, dass sie an die eigenen Nachkommen, die natürlich dann Mitglieder dieser Jati wurden, weitergegeben werden. Dies brachte ihnen erneut bestimmte Punyas ein.

Krishna wird an späterer Stelle (ab Kapitel 2) gegen diese Argumentation von Arjuna, und damit gegen die Aussagen der Purva Mimamsa Philosophie und das Glaubenssystem Arjunas recht klar Stellung beziehen. In der Bhagavad Gita fährt Arjuna aber mit seiner eigenartigen Argumentation fort:

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