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18-43 Kommentar Swami Sivananda

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Es ist die erste Pflicht eines Kshatriyas (eines Angehörigen der Kriegerkaste oder eines Menschen von königlichem Blut), tapfer und ritterlich zu sein. Tapferkeit ist die erhabene Tugend, die einen Mensch auf natürliche Weise stark, kräftig und mutig sein läßt. Angesichts des schrecklichsten Unglücks wird der Geist nicht im mindesten verwirrt sein. Der Kshatriya bleibt unter allen ungünstigen und schwierigen Umständen oder Bedingungen fest. Sein Geist ist nicht im geringsten niedergeschlagen, auch wenn er sich in mißlichen Umständen befindet. Es ist die Geschicklichkeit, durch die der Verstand unter allen widrigen Umständen seinen Weg findet und schließlich sein Ziel erreicht. Das ist Beständigkeit, Standhaftigkeit oder Mut.
Dakshya: Schnelligkeit: Er vermag in Angelegenheiten, die schnelle Aufmerksamkeit verlangen, sofort richtig zu entscheiden; Pflichten, die plötzlich auftreten und ein rasches Handeln verlangen, ohne Verwirrung ausführen.

So wie die Sonnenblume ihr Gesicht immer der Sonne zuwendet, so sieht er immer den Feinden ins Gesicht. Er wird es stets vermeiden, ihnen am Schlachtfeld den Rücken zuzukehren. Er ist absolut furchtlos. So wie der Baum seine Blüten und Früchte gratis jedem gibt, der sie haben möchte, und so wie der Jasmin seinen süßen Duft in jede Richtung hin verströmt, so gibt der Kshatriya großzügig einem anderen, das was von ihm verlangt wird. Seine Mildtätigkeit kennt keine Grenzen.
Herrschaftlichkeit: Ein Kshatriyakönig genießt Autorität über seine Untergebenen, was zurückzuführen ist auf den sicheren Schutz, den er ihnen gewährt, er übt die Herrschergewalt über Untergebene aus, die beherrscht werden müssen, und hebt die Rute der Züchtigung, um die Nichtrechtschaffenen oder Bösen zu bestrafen.

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