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18-24 Kommentar Swami Sivananda

Ein leidenschaftlicher Mensch tut verschiedene selbstsüchtige Handlungen. Er rühmt sich öffentlich seines Tuns. Die Leidenschaft treibt ihn dazu, sie zu tun. Er kann niemals etwas tun, ohne einen Lohn dafür zu erwarten.
Kamepsuna, phalepsuna: Der rajasige, leidenschaftliche Mensch erwartet Freuden als Früchte seiner Handlungen. Nur ein befreiter Weiser ist von Ichgedanken absolut frei. Er wird nicht einmal von einem Lohn für die Handlung träumen, denn all seine Wünsche sind erfüllt, wenn er Brahman verwirklicht. Er ist Aptakama. (Aptakamasya ka spriha?) Wie kann in einem Weisen Sehnsucht oder Wunsch herrschen, dem alle Wünsche erfüllt und im Feuer der Erkenntnis verbrannt worden sind?

Auch der Mensch, der eine reine Handlung ausführt, ist in Ichgedanken gefangen, wenn er nicht Selbsterkenntnis hat. Umso egoistischer sind Menschen, die rajasig oder tamasig handeln. In weltlichen Worten sagen wir von einem gelehrten Pandit: »Dieser Pandit ist ein sehr bescheidener, anspruchsloser und egoloser Brahmane.« Höre nun, Oh Arjuna, vom Wesen dunklen Handelns.

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