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13-01 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 13. Kapitel 1. Vers: Der Körper ist das Feld der Handlungen

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„Sri bhagavan uvaca Idam sariram kaunteya ksetram ity abhidhyate etad yo vetti tam prahuh ksetra-jna iti tad-vidah.“
„Dieser Körper, Oh Arjuna,“, so spricht Krishna, „wird als das Feld bezeichnet; der, der sich dessen bewusst ist, wird von denen, die davon wissen, Kenner des Feldes genannt.“

Das Kapitel wird ja die Unterscheidung zwischen Ksetra und Ksetrajna genannt. Ksetra heißt Feld, Ksetrajna, der Kenner des Feldes. Und es ist immer wichtig, zu verstehen, Kestra, das Feld, das bin ich nicht wirklich. Auf dem Feld, dort werden die Früchte der Handlungen geerntet, dort kann man sein Dharma, seine Aufgaben erledigen. Das ist der Ort, wo gehandelt wird, wo gelernt wird. Und so sagt Krishna, dieser Körper, der ist das Feld. Nicht du bist der Körper, sondern der Körper ist das Feld, auf dem du Erfahrungen machen kannst und wo du dein Karma ernten kannst und mit dem du dienen kannst. So sei dir gerade heute bewusst: „Ich bin nicht der Körper.“ Vielleicht hast du das ein oder andere Wehwehchen am Körper. Das sollte dir nicht so viel ausmachen, denn du bist nicht dieser Körper. Vielleicht ist der Körper momentan wieder etwas dicker geworden oder dünner geworden. Vielleicht sind die Haare nicht ganz so schön, wie du es gerne hättest. Oder vielleicht ist die Nase zu weit links, zu weit rechts oder sonst irgendetwas. Sei dir bewusst, das spielt alles nicht die ganz große Rolle. Du bist nicht der Körper. Natürlich, es ist gut, ein Feld zu bestellen. Und so ist es gut, sich um den Körper zu kümmern. Aber du bist nicht dieser Körper. Sei dir dessen gerade heute immer wieder bewusst. Du bist der Kenner des Feldes. Du bist derjenige, der über den Körper Erfahrungen macht, über den Körper sein Karma ausarbeitet, über den Körper seine Aufgaben erfüllt und sich so entwickelt. Aber du bist nicht der Körper. Der Körper hat seine Unvollkommenheiten. Der Körper hat viele schöne Dinge. Aber sei dir immer wieder bewusst: „Ich bin nicht dieser Körper. Ich bin das Selbst hinter allem.“

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