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11-43 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 11. Kapitel,  43. Vers: Gott, der wichtigste Aspekt im Leben

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„Pitasi lokasya caracarasya tvam asya pujyas ca guru gariyan na tvat-samo’styadhikah kuto’nyo loka-traye’py apratima-prabhava .“

Arjuna spricht ein Gebet zu Krishna, Manifestation Gottes.

„Du bist der Vater dieser Welt, des Bewegten und des Unbewegten. Verehrung gebührt Dir in dieser Welt, Dir, dem größten Guru; denn es gibt hier nichts, was Dir gleichkäme; wie könnte es daher in den drei Welten etwas geben, das Dich überträfe, Oh Wesen unvergleichlicher Kraft.“

Es ist wichtig, dass wir Gott zum wichtigsten Aspekt unseres Lebens machen. Viele Menschen leben erst mal ihren Alltag und wenn sie dann etwas zusätzlich Zeit haben, ab und zu mal, dann denken sie an Gott, dann meditieren sie, dann sprechen sie ein Gebet. Arjuna drückt es hier aus. Gott ist das Wichtigste, es gibt nichts, was Gott gleichkäme, es gibt nichts, was Gott überträfe. Daher, wie Jesus in der Bibel sagt: „Strebe zuerst nach dem Königreich Gottes und dann wird dir alles andere zufallen.“ Also, zunächst strebe nach dem Königreich Gottes, anschließend nach allem anderen, denn es gibt nichts Größeres und Großartigeres auf der Welt. Du musst immer wieder die Prioritäten richtig setzen. Das wird in der Bhagavad Gita immer wieder gesagt. Die meisten Menschen, wie ich schon gesagt habe, machen es andersherum, zuerst kommt der Alltag, dann folgt das Hobby, dann folgt die Freizeit und wenn dann noch Zeit ist, gut, dann vielleicht ab und zu mal an Gott denken. Nein, so solltest du es nicht machen. Das Wichtigste und Größte ist Gott, das Wichtigste und Größte ist, nach Gott zu streben, Praktiken zu machen, um Gott zu verwirklichen, Gott zu dienen. Ja, und dazu gehört auch der Alltag. Du kannst Gott zum Hauptthema machen und deinen Beruf, den Umgang mit deinen liebsten Mitmenschen, dein Privatleben usw. alles auf Gott ausrichten. So bekommt alles einen Sinn. Somit verbindest du dich mit dem, was wirklich wichtig ist.

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