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10-18 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 10. Kapitel, 18. Vers: Sage mir, was ist Deine Yogamacht

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Arjuna fragt Krishna, Manifestation Gottes, Inkarnation Gottes, Avatar:

„Sage mir erneut genau, Oh Krishna, was ist Deine Yogamacht, was ist Deine Herrlichkeit? Ich habe noch nicht genug von Deinen lebensspendenden und nektargleichen Worten gehört.“

Arjuna ist hier ganz Bhakta. Ihm reicht es nicht aus, zu hören, dass Krishna Brahman ist, dass Krishna Atman ist, das Selbst, dass Krishna das Unmanifestierte ist. Arjuna möchte Krishna vom Herzen her spüren. Arjuna möchte Krishna verehren und fragt: „Wie kann ich Dich verehren? Wie kann ich Dich spüren?“ Wenn ich jetzt Krishna sage, dann ist das nicht dieser historische Krishna, der vielleicht vor ein paar tausend Jahren gelebt hat, es ist auch nicht Krishna im Unterschied zu Buddha oder Jesus, sondern letztlich heißt es: „Wie kann ich Gott erfahren? Oh Gott, Du manifestierst Dich in jedem Zeitalter wieder, du inkarnierst Dich so häufig, aber wie kann ich Dich konkret spüren, wie kann ich Dich erfahren? Ich möchte Bhakti haben. Ich möchte Dich lieben, ich möchte Dich verehren, ich möchte Deine Gegenwart spüren. Nicht nur in der Meditation, sondern im Alltag. Wie kann ich Dich spüren?“ Dieses Gebet kannst du auch jetzt sagen, du kannst auch jetzt sagen: „Oh Gott, bitte, wie kann ich Dich heute erfahren? Wie kann ich Dich im Alltag erfahren? Wie kann ich dafür sorgen, dass inmitten allen Stresses des Alltags, inmitten aller Beschäftigungen, dass ich mir Deiner Gegenwart bewusst bin? Wie geht das?“

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