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10-08 Kommentar Swami Sivananda

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Wellen entstehen im Wasser, sind vom Wasser abhängig und lösen sich im Wasser auf. Die einzige Grundlage für die Wellen ist das Wasser. So ist auch der Herr die einzige Grundlage der Welt. Die Weisen, die dies verwirklichen und die Allgegenwart des Herrn spüren, verehren Ihn allerorts mit Hingabe und Liebe. Der Erhabene ist in allen Ländern und zu jeder Zeit gleich. Er ist sowohl die materielle als auch die bewirkende Ursache. Als Mulaprakriti oder Avyaktam ist der Herr der Ursprung aller Formen. Der Herr ist das Primum mobile. Er blickt auf Seine Shakti (schöpfende Kraft), die ganze Welt entwickelt sich, und die Formen geraten in Bewegunng. Der weltliche Mensch, dessen Verstand weder subtil noch scharf ist, nimmt die sich verändernden Formen nur durch seine fleischlichen Augen wahr. Er hat keine Vorstellung von der innewohnenden Gegenwart, der Substanz, der alldurchdringenden Intelligenz, des wonnevollen Bewußtseins. Er ist betört von den vergänglichen Formen. Seine Hoffnungen und seine Freude hängen an diesen vergänglichen Formen. Für sie lebt und strebt er. Er erfreut sich an Frau und Kindern. Wenn diese Formen verschwinden, versinkt er in Kummer. Die Weisen aber ruhen stets im Höchsten, im Ursprung allen Lebens, und genießen die ewige Seligkeit des unsterblichen inneren Selbst, ihres eigenen nichtdualen Atmans, obgleich um sie herum all diese Formen sich verändern und vergehen. Sie sind fest im Yoga. Sie befinden sich auf dem Thron des Yoga. In Kontemplation huldigen sie dem Erhabenen und erfreuen sich der unbeschreiblichen Seligkeit von Nirvikalpa Samadhi.

Para Brahman, genannt Vasudeva, ist der Ursprung der ganzen Welt. Aus Ihm allein entwickelt sich die ganze Welt mit ihren Veränderungen: Existenz (Sthiti), Zerstörung (Nasa), Handlung (Kriya), Frucht (Phala) und Vergnügen (Bhoga). In diesem Wissen huldigen die Weisen dem höchsten Wesen und widmen sich tiefer Meditation über das Absolute. (Vgl.IX.10)

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