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10-05 Kommentar Swami Sivananda

Ahimsa ist das Nichtverletzen von Lebewesen in Gedanke, Wort und Tat. Samata ist der Zustand, in dem es weder Raga (Zuneigung) noch Dvesha (Abneigung) gibt, wenn einem Angenehmes oder Unangenehmes widerfährt. Es entsteht weder Freude, wenn man Angenehmes oder Günstiges erhält, noch Niedergeschlagenheit, wenn man Unangenehmes oder Ungünstiges erhält. Tushtih ist Zufriedenheit und Freude. Dem Zufriedenen ist alles willkommen, was ihm Prarabdha bringt. Er ist mit dem zufrieden, was er zur Zeit hat. Er ist frei von Habgier und hat so Frieden im Geist. Zufriedenheit macht einen Menschen sehr reich. Sie löscht Habgier aus. Habgier macht selbst einen reichen Menschen zum größten Bettler. Ein habgieriger Mensch ist immer ruhelos. Tapas ist das Bezwingen der Sinne durch körperliche Kasteiung, Fasten, langsames Reduzieren der Nahrung. Fasten schwächt die Kraft von Körper und Sinnen.

Danam ist Mildtätigkeit. Das Teilen seines Besitzes mit anderen, je nach den eigenen Möglichkeiten, oder das Verteilen von Reis, Gold, Kleidern, usw. am rechten Ort und zur rechten Zeit an einen Menschen, der es verdient, ganz besonders an jemanden, der nichts als Ausgleich dafür geben kann.

Yasas: Ehre, die durch Dharma, tugendhaftes Handeln erworben worden ist.
Ayasah: Schande oder Ungnade verursacht durch Adharma, sündiges Handeln.
All diese verschiedenen Eigenschaften der Wesen entstehen zufolge ihrer jeweiligen Karmas allein aus Mir, dem großen Herrn der Welten.

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