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08-10 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 10. Vers: Konzentriere dich zwischen den Augenbrauen

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Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:

„Zur Stunde des Todes erreicht der Mensch, dessen Geist unerschütterlich, und der fromm ist, wenn er mit Hilfe der Yogakraft den gesamten Lebensatem zwischen den Augenbrauen festhält, dieses strahlende höchste Wesen.“

Er beschreibt: Wie können wir das Höchste erreichen? Wie können wir das höchste Wesen erreichen im Moment des Todes? Eben, indem wir meditieren. Und er gibt hier auch eine wunderschöne Meditationstechnik. Es gibt viele Meditationstechniken. Er beschreibt hier die Technik: Konzentriere dich auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, auf die Mitte der Stirn, das dritte Auge. Halte deinen Geist und dein Prana mit Hilfe deiner ganzen Yogapraxis dort. Es ist also wichtig, dass du täglich auch Asanas und Pranayama übst. Indem du täglich Asanas und Pranayama übst, bekommst du eine gewisse Herrschaft über das Prana. Dieses Prana kannst du dann hochbringen zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Dann übe mit Hingabe, mit Bhakti, wie er beschreibt, mit großer Hingabe an Gott. Meditiere und lass deinen Geist unerschütterlich werden. Und meditiere über das strahlende höchste Wesen. Du kannst das jetzt vielleicht gerade ein, zwei Minuten lang machen, wenn es irgendwo geht. Bleibe ruhig sitzen. Wenn du Auto fährst, Fahrrad fährst oder was auch immer, dann halte natürlich einen Teil deiner Aufmerksamkeit woanders. Aber ansonsten, volle Konzentration im Punkt zwischen den Augenbrauen. Dann sei dir der Gegenwart Gottes bewusst. Sage: „Möge ich Gott erreichen.“ Oder: „Lieber Gott, bitte lass mich Dich erfahren.“ Sei dir bewusst, dies ist eine wichtige Sache. Daher willst du dort unerschütterlich ein paar Momente sein. Und dann sagt: „Möge ich dieses strahlende höchste Wesen erfahren. Bitte, höchstes Wesen, lass mich Dich erfahren.“ Dann gehe einen Moment in die Stille. Achte nochmals darauf, wie ist dein Prana. Bringe dein Prana hoch zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Bitte wiederum: „Oh Gott, lass mich Dich erfahren.“ Dann höre zu. Ist Gott jetzt erfahrbar?

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