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08-09 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 9. Vers: Yogakraft

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Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna, dem Schüler:

„Jeder, der über den Allwissenden, der ohne Anfang und Ende ist, den Beherrscher der ganzen Welt, der kleiner ist als ein Atom, der alles erhält, dessen Gestalt nicht wahrnehmbar ist, der strahlt wie die Sonne und jenseits von Düsternis, von Unwissenheit ist, meditiert, zur Stunde des Todes erreicht der Mensch, dessen Geist unerschütterlich und fromm ist, wenn er mit Hilfe der Yogakraft den gesamten Lebensatem zwischen den Augenbrauen festhält, dieses strahlende höchste Wesen.“

Krishna spricht darüber, wie man Gott in der Stunde des Todes erreichen kann. Aber er spricht hier nicht nur über die Stunde des Todes, denn, so wie du meditierst im Alltag, so solltest du auch meditieren im Moment des Todes. Er beschreibt hier wunderschön, wie du meditieren kannst. Wenn du meditierst, kannst du diesen Vers zu Anfang vergegenwärtigen. „Ich meditiere über den Allwissenden, über den, der ohne Anfang und Ende ist. Ich meditiere über den Beherrscher der gesamten Welt. Ich meditiere über den, der kleiner ist als ein Atom und der größer ist als das gesamte Universum. Ich meditiere über den, der alles schafft, erhält und auflöst. Ich meditiere über den, der zwar im ganzen Universum manifest ist, aber doch transzendent ist. Ich meditiere über das strahlende Licht, welches in mir wahrnehmbar ist. Ich meditiere über den, der jenseits ist von Düsternis, Leiden und Unwissenheit. Ich meditiere über dieses Unendliche und Ewige.“

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