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06-36 Kommentar Sukadev

Hier beschreibt Krishna zwei Arten von Menschen: Selbstbeherrschte und Strebende.

Eine wichtige Sache ist, dass wir nach Vollkommenheit streben und niemals aufgeben zu streben auch inmitten aller Rückschläge, die auf uns zukommen. Die Engel singen in Goethes Werk Faust: „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“ Faust hatte bis zum Ende das Gefühl gehabt, dass sein Leben verschwendet war, nichts war ihm geglückt und erst am Ende wurde er wegen seines beständigen Strebens erlöst. Faust steht symbolisch dafür, dass wir uns immer wieder bemühen müssen.

Bei allen Rückschlägen und bei allen Änderungen des Lebens, bei allem, wo wir uns von Neuem bemühen, wenn wir immer wieder streben – und streben heißt nicht nur Phantasien haben und denken, irgendwann fange ich mal an – sondern ständig und beständig streben und auch immer wieder umsetzen, dann kommen wir zur Verwirklichung. Wenn es nur ein Traum im Geist ist, wir uns aber nicht bemühen und nichts umsetzen, reicht das nicht aus. Streben und in die Tat umsetzen nur diese Kombination führt zur Verwirklichung.

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