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05-23 Kommentar Swami Sivananda

Yukta bedeutet ›in Harmonie‹, beständig im Yoga, in sich selbst weilend. Wunsch und Zorn sind mächtige Feinde des Friedens. Es ist sehr schwierig, sie zu beseitigen. Du mußt dich sehr bemühen, um diese Feinde zu zerstören.

Wenn das Wort Kama (Wunsch) im allgemeinen Sinn verwendet wird, sind damit alle Arten von Wünschen gemeint. In einem speziellen Sinn bedeutet es Lust.

Noch hier bedeutet ›noch zu Lebzeiten‹. Das Drängen durch den Wunsch ist die Erregung des Geistes, die sich im zu Berge Stehen der Haare und im freudigen Erstrahlen des Gesichts zeigt. Der Impuls durch den Zorn ist die Erregung des Geistes, die im Flackern der Augen zu erkennen ist, im Schwitzen, im auf die Lippen Beißen und im Zittern des Körpers. Aus diesem Vers geht klar hervor, daß derjenige der glücklichste Mensch in dieser Welt ist, der Wunsch und Zorn beherrschen kann, und nicht der, der ungeheure Reichtümer, eine wunderbare Frau und wunderbare Kinder hat. Daher mußt du dein Bestes tun, um Wunsch und Zorn zu entwurzeln, diese fürchterlichen Feinde ewiger Seligkeit.

Kama (Wunsch) ist das Sehnen nach etwas Angenehmen und Erfreulichem, das Freude bringt und das man sehen, davon hören oder daran denken kann. Zorn ist die Abneigung gegen etwas Unerfreuliches und Unangenehmes, das Schmerz verursacht, und das man sehen, davon hören oder daran denken kann. Ein Yogi kann den Impuls, der aus Wunsch und Zorn kommt, beherrrschen, er zerstört die Ströme von Zu- und Abneigungen und erreicht Gelassenheit im Geist, da er im innersten Selbst ruht, und ist daher sehr glücklich. (Vgl.VI.18)

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