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03-17 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 3. Kapitel, 17. Vers: Rechtschaffenheit

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Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:

„Für den Menschen, der sich im Selbst erfreut, der Zufriedenheit im Selbst findet und im Selbst Genüge hat, gibt es nichts weiter zu erreichen.“

Hier spricht Krishna von dem höchsten Zustand. Jemand, der die Selbstverwirklichung erreicht hat, in seinem Selbst die Erfahrung von Satchidananda macht, die Erfahrung von unendlichem Sein, unendlicher Bewusstheit, unendlicher Seligkeit. Für diesen Menschen gibt es nichts mehr Konkretes zu erreichen. Du bist jetzt Aspirant. Du handelst auch, um etwas zu erreichen, aber du bist dabei nicht verhaftet. Wie erreichst du etwas? Wie kommst du auf dem spirituellen Weg voran? Indem du praktizierst. Indem du das, was du tust, Gott darbringst. Auf der einen Seite ist es gut, keine Wünsche zu haben. Auf der anderen Seite ist es gut, den höchsten Wunsch zu haben. Mumukshutwa, den Wunsch nach Befreiung. Dieser Wunsch sollte größer werden als alle anderen Wünsche. Aber auch an diesem Wunsch solltest du nicht verhaftet sein. Entwickle die Sehnsucht nach dem Höchsten! Entwickle die Sehnsucht nach der Erfahrung des Göttlichen! Entwickle die Sehnsucht, den Willen Gottes zu erfahren und ihn tun zu können! Und dann lasse los! Überlasse es Gott! Vielleicht noch als Vorstufe, und dann handle danach! Mache deine spirituellen Praktiken! Tue das, was du tust, als Dienst an Gott! Dann lasse los und überlasse alles Gott im Sinne von: „Dein Wille geschehe. Ich bin dein. Alles ist dein. Ich bringe dir alles dar. Nimm mich an, der ich stets mich an dich wende.“

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