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02-63 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 63. Vers: Ärger und seine Folgen

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Krishna spricht:

„Aus Ärger entsteht Täuschung. Aus Täuschung der Verlust der Erinnerung. Aus dem Verlust der Erinnerung die Zerstörung der Unterscheidung. Durch die Zerstörung der Unterscheidung geht er zugrunde.“

Wenn du ärgerlich bist, triff keine wichtige Entscheidung! Wenn du ärgerlich bist, ist es nicht gut, mit anderen zu sehr zu sprechen. Und egal, was du sagen wirst im Ärger, es könnte sein, dass du es am nächsten Tag bereust. Im Ärger siehst du die Dinge nicht mehr so, wie sie sind, du bist getäuscht. Du vergisst das, was du dir vorgenommen hast. Du verlierst die Unterscheidungskraft. Und dann tust du Dinge, die du nachher bereust. Manchmal kann der beste Rat sein, wenn du dich über etwas ärgerst, einfach eine Nacht darüber zu schlafen. Angenommen z.B., du bekommst eine Email, über die du dich ärgerst, der wichtigste Ratschlag wäre, einen Tag lang nicht darauf zu reagieren, mindestens die Nacht darüber zu schlafen. Angenommen, du ärgerst dich über einen Menschen. Auch dort, bevor du irgendwie stärker reagierst, nimm dir einen Tag, nimm dir eine Nacht. Aus dem Ärger heraus erwächst selten etwas Gutes.

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