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02-62 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 62. Vers: Durch Gedanken an Dinge entsteht Verhaftung

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Krishna spricht:

„Durch die Gedanken an die Dinge entsteht Verhaftung an sie. Aus Verhaftung werden Wünsche geboren, aus dem Wunsch entsteht Zorn.“

Hier beschreibt Krishna, wie man ärgerlich wird. Zuerst kommt ein Gedanke. Aus dem Gedanken entsteht Verhaftung, aus der Verhaftung Wünsche. Wenn die Wünsche nicht erfüllt werden, dann kommt Ärger. Du kannst diese Kette an jeder Stelle unterbrechen. Wenn du Gedanken merkst und Vorstellungen, „wäre doch ganz schön, das und das zu haben“, dann kannst du darüber lächeln und sagen, „es wäre zwar schön, aber ist ja auch nicht so notwendig“. So vermeidest du den nächsten Schritt, die Verhaftung. Wenn du merkst, dass Verhaftung da ist, kannst du darüber lächeln und wieder zurückgehen. Ansonsten entsteht aus der Verhaftung ein konkreter Wunsch. Du willst, dass das und das so und so geschieht. Und dann, wenn dieser Wunsch nicht erfüllt ist, kommt Ärger. Wenn du ärgerlich bist, kannst du auch überlegen, welcher Wunsch stand vor dem Ärger? Welche Verhaftung kam vor dem Wunsch? Welche Gedanken waren vor der Verhaftung? Dies kann eine Technik sein, dich vom Ärger zu lösen. Noch mal. Wenn du ärgerlich bist, überlege, aus welchem Wunsch entstand der Ärger? Aus welcher Verhaftung entstand der Wunsch? Aus welchem Gedanke entstand die Verhaftung? Und dann sei dir bewusst, dein wahres Selbst ist jenseits aller Gedanken, aller Verhaftung, aller Wünsche und erst recht jenseits des Ärgers.

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