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02-16 Kommentar Swami Sivananda

Der unveränderliche homogene Atman, das Selbst, besteht immer. Er ist die einzige sichere Wirklichkeit. Diese wahrnehmbare Welt der Namen und Formen verändert sich ständig. Daher ist sie unwirklich. Der Weise, der Jivanmukta, besitzt volles Bewußtsein darüber, daß das Selbst immerwährend ist und diese Welt einer Luftspiegelung vergleichbar. Durch sein Jñanachakshus, das Auge der Intuition, erfährt er das Selbst direkt.  Die Welt verschwindet für ihn wie die Schlange im Seil, nachdem er erkannt hat, daß nur das Seil existiert. Er weist Namen und Formen zurück und nimmt das zugrundeliegende Eigentliche in allen Namen und Formen wahr, Asti-Bhati-Priya, Satchidananda, Absolutes Sein – Absolutes Wissen – Absolute Wonne. Daher ist er Tattvadarshi; er kennt die Wahrheit, das Eigentliche. Das, was sich verändert, muß unwirklich sein. Das Beständige, Dauerhafte, muß wahr sein.

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