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02-14 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 14. Vers: Sei gleichmütig inmitten der Veränderungen

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Krishna spricht zu Arjuna,

„Die Kontakte der Sinne mit den Objekten, oh Arjuna, die Hitze und Kälte, Vergnügen und Schmerz hervorrufen, haben einen Anfang und ein Ende, sie sind nicht dauerhaft. Ertrage sie tapfer, oh Arjuna.“

Eine der Weisen, Gelassenheit im Alltag zu bekommen, ist, sich der Vergänglichkeit bewusst zu werden. Alles, was einen Anfang hat, hat ein Ende. Alles, was beginnt, hört irgendwann auf. Alles, was du erreichst, wird irgendwann wieder vergehen. Jeder Mensch, mit dem du zu tun hast, wird irgendwann diese Erde verlassen. Auch dein eigener Körper wird irgendwann vorbeigehen. Vielleicht sogar in diesem Leben mögen viele deiner geistigen Fähigkeiten sich verändern und das, was dir heute wichtig ist, wird dir vielleicht morgen nicht mehr wichtig sein. Alles, was einen Anfang hat, hat ein Ende und wenn du dies weißt, kannst du gelassener sein. Viele Menschen sind verhaftet an das Vergängliche. Sie hoffen, dass Vergängliche müsste ewig sein. Sie hoffen, das, was jetzt gerade da ist, das muss dauern. Aber, wie ein Volkslied heißt, „aber der Wagen der rollt“. Das Leben geht weiter. Wir können nirgendswo verweilen. Wenn wir das erkennen und daher die Vergänglichkeit akzeptieren, können wir mit dem Leben mitgehen, wir können sogar mit dem Leben mittanzen, wir können die Lektionen des Lebens erlernen. Im Leben geht es nicht darum, etwas zu haben oder etwas zu behalten. Im Leben geht es darum, zu leben, zu lernen, zu dienen, zu lieben und dann zu dem zu kommen, was ewig ist.

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