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18-50 Kommentar Swami Sivananda

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Wenn ein Mensch das Glück hat, die Worte der Weisheit von einem Lehrer zu hören, verschwinden Ichbewußtsein und Dualismus, und sein Geist ist in Einheit mit dem höchsten Wesen. Das Bedürfnis zu handeln existiert nicht mehr für einen solchen Menschen. Nichts verbleibt ihm mehr zu tun. Er ist Kritakritya geworden (ein Mensch vollständiger Erfüllung, jemand, der alles getan hat, was hier zu tun war).

Der Suchende erfährt die Gnade des Herrn, wenn er Ihn durch seine Pflicht verehrt. Der Herr gibt ihm Leidenschaftslosigkeit, Unterscheidung und Hingabe an Erkenntnis. Der Herr beseitigt den Schleier seiner Unwissenheit. »Denen, die stets harmonisch sind und in Liebe verehren, gebe ich den Yoga der Unterscheidung, durch welchen sie zu Mir gelangen. Aus reinem Mitleid mit ihnen zerstöre Ich, der Ich in ihnen wohne, die Dunkelheit, die aus Unwissenheit entstanden ist, mit der strahlenden Lampe der Erkenntnis.« (X.10 und 11)

Die Vollkommenheit ist Jñana-Nishtha, Hingabe an Erkenntnis, durch die man Selbstverwirklichung erlangt und eins wird mit dem höchsten Wesen, wenn der Schleier der Unwissenheit beseitigt worden ist. Wie man diese Hingabe an Erkenntnis erreichen kann, wird in den folgenden Versen nur kurz beschrieben. Die Technik selbst muß direkt von einem Guru erlernt werden.

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