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18-40 Kommentar Swami Sivananda

Die Gunas bilden Kette und Schluß von allem, wie es Fäden im Tuch tun. Hier in der Welt der Sterblichen oder dort in der Himmelswelt gibt es kein Geschöpf, das nicht durch die drei Eigenschaften der Natur gebunden wäre. Kann es ein Tuch ohne Fäden geben? Kann es einen Menschen ohne Blut und Knochen geben? Kann es einen Berg ohne Steine geben? Es gibt auch kein einziges Geschöpf im ganzen Universum, bei dessen Zusammensetzung die drei Eigenschaften der Stofflichkeit nicht mitwirken. Die gesamte Schöpfung ist aus diesen drei Eigenschaften gebildet. Sie ließen die Dreiheit entstehen (Brahma, Vishnu und Shiva). In der Welt der Sterblichen verdankt die Dreiheit von Handelndem, Handlung und Früchten ihnen ihren Ursprung. Sie sind die Ursache der verschiedenen Funktionen der vier Kasten. Dieses Samsara wurde in Kapitel XV.1 mit dem Feigenbaum verglichen. Dieses Samsara setzt sich aus den drei Eigenschaften zusammen und wird durch die Kraft der Unwissenheit aufrechterhalten.

Handlung, Werkzeug der Handlung und Früchte haben das Rad von Samsara in Bewegung gesetzt, und dieses Rad dreht sich seit undenklichen Zeiten. Nur ein befreiter Weiser, der das Selbst kennt, bringt dieses Rad zum Stehen, geht über Ursache und Wirkung hinaus und bricht die Bande des Karmas. Fälle diesen geheimnisvollen Baum von Samasara mit dem starken Schwert der Nichtverhaftung, transzendiere die drei Gunas und weile in deiner göttlichen Natur als absolutes Sein – absolutes Wissen – absolute Wonne.

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