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15-15 Kommentar Swami Sivananda

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Ich wohne in den Herzen aller empfindenden Wesen als ihr innerstes Selbst. Daher kommen aus Mir, dem Selbst aller Wesen, Erinnerung, Erkenntnis und deren Verlust. Rechtschaffene Menschen besitzen Erkenntnis und Erinnerung als ein Ergebnis tugendhafter Taten. Sündige Menschen erleiden einen Verlust von Erinnerung und Erkenntnis als Ergebnis sündhafter Taten. Tugend fördert Frieden und daher intellektuelle Kräfte.
Apohanam: Verlust (Zerstörung oder Fehlen) von Erinnerung und Wissen, wie auch die »Fähigkeit zum Überlegen«. Der Verlust von Erinnerung und Wissen ist zurückzuführen auf Lust, Zorn, Gier und Täuschung.
Smriti: Erinnerung. Es ist eine spezielle Erscheinungsform des Geistes (Antahkarana Vritti), die aus Samskaras entsteht, welche das Wiederauftauchen von vergangenen Erfahrungen oder Erlebtem durch Sinnesobjekte in diesem Leben eines weltlichen Menschen bewirken, der nicht Yoga praktiziert hat. Ein Yogi erlangt das Wiederauftauchen von Erfahrungen aus seinen vergangenen Leben und transzendentales Wissen, das jenseits von Zeit, Raum, Kausalität und sichtbarer Natur liegt.

Ich bin das zentrale Thema der Veden. Die Veden verstehen, heißt Mich kennen. Ich, das höchste Wesen, kann in allen Veden erkannt werden. Ich kenne die Lehre oder Bedeutung der Veden. Ich bin der Grund dafür, daß die Lehre der Vedanta in regelmäßiger Abfolge weitergegeben wird. Ich bin der Urheber dessen, was jenseits der Veden liegt, nämlich der Upanishaden, die die Vedanta ausmachen und sich mit dem transzendentalen höchsten Wesen beschäftigen, Das sich jenseits aller Namen und Formen befindet und ohne Eigenschaften ist.

Eine kurze Beschreibung der Herrlichkeiten von Gott Narayana in der Manifestation in besonderen Medien wurde in den letzten vier Versen gegeben. Durch den nächsten Vers wird eine Beschreibung der Form des Purushottama gegeben, Der ohne jede begrenzende Hülle ist. (Vgl.X.20)

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