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08-24 Kommentar Swami Sivananda

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Das ist UttaraMarga oder Devayana, der nördliche Weg, der Weg des Lichts, auf dem die Yogis zu Brahman gehen. Dieser Weg führt zur Rettung. Er bringt die Gläubigen zu Brahmaloka.

Die sechs Monate der nördlichen Sonnenwende sind von Mitte Januar bis Mitte Juli. Das wird als die bessere Zeit für den Tod betrachtet. In der Chandogya Upanishad, der Kaushitaki Upanishad und den Brahma Sutras Kapitel IV.3 und 4ff, 18 und 21 gibt es dafür eine klare Beschreibung.

»Auf dem Weg, der mit dem Licht beginnt (schreitet die scheidende Seele voran), aufgrund dessen, was sie hinlänglich kennt.«

»Nachdem er den Weg der Götter erreicht hat, kommt er zur Welt Agnis (des Feuers), der Welt Vayus (der Luft), der Welt Varunas (des Regens), der Welt Indras (des Götterkönigs), zur Welt Prajapatis (des Schöpfers), der Welt Brahmans.«

»Sie gehen zum Licht, vom Licht zum Tag, vom Tag zur zunehmenden Hälfte des Mondes, von der zunehmenden Hälfte des Mondes zu den sechs Monaten, in denen die Sonne nach Norden geht, von diesen Monaten zum Jahr, vom Jahr zur Sonne

»Wenn der Mensch aus dieser Welt geht, gelangt er zu Vayu (der Luft). Dann macht Vayu für ihn Platz wie das Loch eines Rades, durch das er höher steigt. Er kommt zur Sonne.« »Vom Mond zum Blitz; ein nicht menschliches Wesen führt ihn zu Brahman

Zeit wird hier im Sinne von Weg oder Phase verwendet. Feuer und Licht sind die Gottheiten, die über die Zeit bestimmen. Das Tageslicht ist die Gottheit, die über den Tag bestimmt. Die helle Monatshälfte ist die Gottheit, die darüber bestimmt. Die sechs Monate der nördlichen Sonnenwende sind die Gottheit, die über den nördlichen Weg bestimmt. Das ist der Pfad der Erleuchtung, der zu Befreiung führt.

Der Lebensatem der befreiten Weisen, die Selbsterkenntnis erlangt haben, geht nicht weg. Sie gehen in Brahman ein. Für Jivanmuktas, die KaivalyaMoksha, sofortige Rettung oder Befreiung erlangt haben, gibt es keinen Ort, an den sie gehen oder von dem sie zurückkehren könnten. Sie werden eins mit dem alldurchdringenden Brahman.

Jeder Schritt kann eine Ebene sein, oder ein Bewußtseinszustand oder der Grad der Reinheit oder Erleuchtung. Je reiner, desto heller strahlt das göttliche Licht. Entlang des gesamten Weges gibt es helle Dinge. Beim Beschreiten dieses Weges erfolgt Erleuchtung, Erkenntnis. Daher heißt er der Weg des Lichts.

Nachdem Bishma tödlich verwundet worden war, lag er auf seinem Lager aus Pfeilen, bis die nördliche Sonnenwende anbrach, und ging dann von hier zum Reich des Herrn.

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