{"id":4594,"date":"2017-07-06T13:49:56","date_gmt":"2017-07-06T11:49:56","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?p=4594"},"modified":"2017-07-06T14:12:17","modified_gmt":"2017-07-06T12:12:17","slug":"3-kapitel-vers-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/3-kapitel-vers-3\/","title":{"rendered":"Kapitel 3, Vers 3"},"content":{"rendered":"<h3>Deutsche \u00dcbersetzung:<\/h3>\n<p>Wenn nur die eigentliche Bedeutung (des Meditationsgegenstandes) frei von Subjektivit\u00e4t erstrahlt, so ist dies samadhi.<\/p>\n<h3>Sanskrit Text:<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">tadeva-artha-m\u0101tra-nirbh\u0101sa\u1e41 svar\u016bpa-\u015b\u016bnyam-iva-sam\u0101dhi\u1e25  ||3||<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1.5em; text-align: left;\"><strong>\u0924\u0926\u0947\u0935\u093e\u0930\u094d\u0925\u092e\u093e\u0924\u094d\u0930\u0928\u093f\u0930\u094d\u092d\u093e\u0938\u0902 \u0938\u094d\u0935\u0930\u0942\u092a\u0936\u0942\u0928\u094d\u092f\u092e\u093f\u0935\u0938\u092e\u093e\u0927\u093f\u0903 \u0965\u0969\u0965<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">tadeva artha matra nirbhasam svarupa shunyam iva samadhih ||3||<\/p>\n<h3>Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung:<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">tad = so, dort, daher, nun<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">eva = genauso, tats\u00e4chlich<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">tadeva = genau dann<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">artha = Sinn, Bedeutung, Objekt, Thema<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">m\u0101tra = nur, alleine<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">nirbh\u0101sa\u1e41 = leuchtend, strahlt<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">svar\u016bpa = eigene Form, eigene Natur, Pers\u00f6nlichkeit, Subjektivit\u00e4t, das Chitta<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">s\u016bnya = leer<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">iva = als ob<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">sam\u0101dhi = Samadhi, Erleuchtung, \u00fcberbewusster Zustand, vollkommene Erkenntnis<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"responsive-tabs\">\n<h2 class=\"tabtitle\">Kommentar<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>Das ist die Beschreibung von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Samprajnata_Samadhi\" target=\"_blank\"><em>samprajnata samadhi<\/em><\/a>. Eine noch h\u00f6here Stufe w\u00e4re <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Asamprajnata_Samadhi\" target=\"_blank\"><em>asamprajnata samadhi<\/em><\/a>, der dem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Nirodhah\" target=\"_blank\"><em>nirodha<\/em><\/a>-Zustand entspricht: vollkommene Gedankenstille, kein Gedanke mehr im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a>. Das ist das Ziel des <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga.html\" target=\"_blank\">Yoga<\/a>. Darauf kommt <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Patanjali\" target=\"_blank\">Patanjali<\/a> gegen Ende dieses Kapitels noch zu sprechen. Im 2. und 3. Vers des 1. Kapitels hei\u00dft es ja bereits: \u201eYogash chitta vritti nirodhah\u201c \u2013 \u201eYoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der Gedanken im Geist\u201c und \u201eTad\u00e2 drashtuh svar\u00fbpe \u201avasth\u00e2nam\u201c \u2013 \u201eDann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen\u201c.<\/p>\n<p>Aber bevor wir dorthin gelangen, kommen wir durch verschiedene andere Zust\u00e4nde. Es reicht nicht aus, dem Geist zu befehlen: \u201eJetzt h\u00f6re auf zu denken!\u201c Das klappt nicht. Manche <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a> schaffen es zwar, ihre Wortgedanken auszuschalten, und glauben dann, sie d\u00e4chten an nichts. Das ist aber nicht wirklich <em>asamprajnata samadhi<\/em>; sie sind nicht selbstverwirklicht. Wenn sie es w\u00e4ren, w\u00fcrde man das auch sonst an ihrem Verhalten merken. Ein Selbstverwirklichter ist schwer zu \u00fcbersehen. Wenn man ihn anbr\u00fcllt, macht ihm das nichts aus. Wenn er sich den Fu\u00df bricht, auch nicht. Wenn er einen Tag nichts zu essen hat, auch nicht. Wenn er jemanden sieht, dem es schlecht geht, dann wird er in <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mitgef%C3%BChl\" target=\"_blank\">Mitgef\u00fchl <\/a>zerflie\u00dfen und ihm alles geben, was er kann und hat. Manchen Menschen gelingt es, ihre Wortgedanken zur Ruhe zu bringen, dann sind aber immer noch Bilder und Gef\u00fchle da. Und manchen gelingt es, Worte und Bilder zur Ruhe zu bringen, aber dann haben sie alle m\u00f6glichen Gef\u00fchle.<\/p>\n<p>Wie im Kommentar zu I 5 gesagt, gibt es drei Grundbestandteile von Gedanken: Worte, Bilder und Gef\u00fchle, die normalerweise zusammenspielen. Dar\u00fcber hinaus gibt es aber noch einen vierten Bestandteil der Gedanken, und das ist die eigentliche Bedeutung. Normalerweise geh\u00f6ren alle drei oben erw\u00e4hnten Bestandteile dazu, um eine Bedeutung zu erfahren. Wenn ich zum Beispiel \u201eUhr\u201c sage, was siehst du dann vor dem geistigen Auge? \u2013Irgendeine Uhr: ein Zifferblatt, eine Armbanduhr, einen Wecker, eine Bahnhofsuhr, meinetwegen auch eine Standuhr oder eine Kuckucksuhr. Und mit dieser Vorstellung ist eine bestimmte <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kategorie:Emotion\" target=\"_blank\">Emotion<\/a> verbunden. Jeder Gedanke beinhaltet eine Emotion. Au\u00dfer in <em>samprajnata samadhi<\/em> gibt es keinen Gedanken ohne Emotion. Wenn ich jetzt zum Beispiel sage: \u201eHandgranate\u201c, dann l\u00f6st das eine andere Emotion aus als \u201eUhr\u201c oder \u201eSonnenuntergang\u201c. Wenn man etwas einmal gesehen hat und h\u00f6rt dann das Wort daf\u00fcr, entsteht das Bild des Gegenstandes vor dem geistigen Auge, und es ist auch eine Emotion damit verbunden.<\/p>\n<p>Was in <em>samprajnata samadhi<\/em> passiert, ist, da\u00df das Bewu\u00dftsein von Subjekt und Objekt verschwindet, nur die reine Bedeutung bleibt. Wort, Bild und Gef\u00fchl verschwinden. Kannst du dir darunter etwas vorstellen? Ich hoffe nicht, denn man kann sich eigentlich nichts darunter vorstellen. Aber wahrscheinlich hast du eine Ahnung davon, was damit gemeint sein k\u00f6nnte. Es kann zum Beispiel passieren, wenn man in der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation.html\" target=\"_blank\">Meditation <\/a>ein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Mantras.html\" target=\"_blank\"><em>mantra<\/em><\/a> wiederholt. Wenn man sich um Konzentration bem\u00fcht, ist es <em>dharana<\/em>. Wenn man in das <em>mantra<\/em> absorbiert sind, ist es <em>dhyana<\/em>. Wenn pl\u00f6tzlich das <em>mantra<\/em> aufh\u00f6rt und vielleicht ein Bild da ist, ist das der \u00dcbergang von <em>dhyana<\/em> zu <em>samprajnata samadhi<\/em>. In dem Moment kann man eine Vision Gottes haben, oder es k\u00f6nnen Bilder entstehen. Nicht jedes Bild oder jede innere Vision mu\u00df ein Zeichen f\u00fcr diesen \u00dcbergang sein, aber es kann so sein. Und wenn dann pl\u00f6tzlich das Wort verschwindet, auch das Bild verschwindet und kein konkretes Gef\u00fchl mehr da ist, man aber in der Essenz des <em>mantras<\/em> drin ist, dann hat man <em>samprajnata samadhi<\/em> erreicht. Dann existiert auch nicht mehr die Vorstellung oder das Bewu\u00dftsein: \u201eIch wiederhole das <em>mantra<\/em>\u201c oder \u201eIch will das <em>mantra<\/em> wiederholen\u201c, es gibt noch nicht einmal das Gef\u00fchl: \u201eDa ist ein <em>mantra<\/em>\u201c, sondern man verschmilzt mit der Essenz der Bedeutung des <em>mantras<\/em>.<\/p>\n<p>In der <em>mantra<\/em>-Theorie finden wir das in \u00e4hnlicher Form beschrieben. Dort gibt es vier verschiedene Ebenen von <em>mantras<\/em>:<\/p>\n<ul>\n<li><em>para<\/em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; =&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wenn man in die Essenz hineingeht<\/li>\n<li><em>pasyanti<\/em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; =&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die telepathische Sprache, bestehend aus innerem Bild und Gef\u00fchl<\/li>\n<li><em>madhyama<\/em>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; =&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die geistige Wiederholung<\/li>\n<li><em>vaikhari<\/em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; =&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das gesprochene <em>mantra<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das gilt allgemein f\u00fcr Sprache, aber bei <em>mantras<\/em> nat\u00fcrlich besonders. Wenn man zum Beispiel in einem anderssprachigen Land lebt, dann \u00fcbersetzt man ein Wort, das man h\u00f6rt, im Geist zuerst ins Deutsche. Das \u00e4u\u00dferlich gesprochene Wort ist eine andere Sprache als die innerliche. Aus dem innerlichen Wort entstehen ein Bild und ein Gef\u00fchl und aus allem zusammen bekommen wir eine Ahnung der Bedeutung. Wenn wir ein <em>mantra<\/em> wiederholen, wiederholen wir es erst laut, dann geistig, verbinden es vielleicht mit einem Bild, einer Visualisierung und dann kommt ein inneres Gef\u00fchl daf\u00fcr. Das Gef\u00fchl ist jenseits einer konkreten Sprache, es ist f\u00fcr alle Menschen identisch. Und dar\u00fcber kommen wir zur Bedeutung. Wir erfahren die Bedeutung.<\/p>\n<p>Machen wir ein kleines Experiment. Jetzt nenne ich ein Wort, mit dem du wahrscheinlich nichts anfangen kannst, zum Beispiel \u201ejala\u201c. Was f\u00fcr ein Bild entsteht da bei dir? \u2013 Wahrscheinlich gar keines, und du f\u00fchlst dich verwirrt. \u201eJala\u201c hei\u00dft Wasser. Jetzt wiederhole ich noch einmal \u201ejala\u201c. Was geschieht jetzt? Pl\u00f6tzlich ist das Wort mit einem Bild und Gef\u00fchl f\u00fcr Wasser verbunden. Ein Wort, bei dem nichts auf der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pasyanti\" target=\"_blank\"><em>pasyanti<\/em><\/a>-Ebene geschieht, kein Bild oder Gef\u00fchl auftritt, schafft keine Bedeutung f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>In <em>dharana<\/em> gibt es normalerweise Worte, Bilder und Gef\u00fchle. In <em>dhyana<\/em> werden typischerweise die Worte weniger, es sind eher Bilder oder Gef\u00fchle da, und wir sind in der <em>pasyanti<\/em>-Ebene. Wir flie\u00dfen mit den Bildern und Gef\u00fchlen mit. Deshalb haben Gef\u00fchlsmenschen oft in der Meditation schneller Erfahrungen als Wortmenschen. Dem Intellektuellen f\u00e4llt es oft sehr schwer, den <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a> abzuschalten. Er denkt die ganze Zeit. Wer aber sowieso eher ein Gef\u00fchlsmensch ist, der macht schnellere Spr\u00fcnge bis zu <em>pasyanti<\/em>. Allerdings hei\u00dft das nicht, da\u00df er auch schneller <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Samadhi\" target=\"_blank\"><em>samadhi<\/em><\/a> erreicht. Denn der weniger gef\u00fchlsbetonte Mensch mu\u00df sich so anstrengen, bis er \u00fcberhaupt einmal ein einigerma\u00dfen befriedigendes Meditationserlebnis erreicht, da\u00df er seinen Willen bis dahin schon soweit geschult hat, da\u00df er auch die n\u00e4chsten Stufen noch gehen will. W\u00e4hrenddessen die emotionellen Menschen es relativ z\u00fcgig schaffen, zu einer sch\u00f6nen Meditation zu kommen, ihnen aber oft die Ausdauer f\u00fcr die zus\u00e4tzliche Willensanstrengung fehlt, die man braucht, um wirklich zu den h\u00f6chsten Erfahrungen zu kommen. Oder sie genie\u00dfen die sch\u00f6nen Erlebnisse in der Meditation so, da\u00df sie gar keine Lust haben, diese zu \u00fcberwinden und weiterzukommen.<\/p>\n<p>In <em>samadhi<\/em> verschwindet auch die Subjekt-Objekt-Trennung.<\/p>\n<p>Solange man in <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vaikhari\" target=\"_blank\"><em>vaikhari<\/em><\/a> und <em>pasyanti<\/em> ist, gibt es ein Objekt, dessen man sich bewu\u00dft ist. Es gibt ein Ich als Subjekt. Dieses Ich hat einen Gedanken und \u00fcber diesen Gedanken kommt man zur Bedeutung des Objektes. Die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Para\" target=\"_blank\"><em>para<\/em><\/a>-Ebene, die eigentliche Essenz, die Bedeutung eines Gegenstandes, kann man so von au\u00dfen nicht wahrnehmen. Nur wenn das Bewu\u00dftsein mit der Essenz des Gegenstandes verschmilzt, erf\u00e4hrt man die wirkliche Bedeutung des Gegenstands.<\/p>\n<p>Es gibt kein objektives Wahrnehmen. Die Wahrnehmung geschieht immer \u00fcber die Sinne und den Geist und ist damit gef\u00e4rbt durch <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vritti\" target=\"_blank\"><em>vrittis<\/em><\/a> (Gedankenwellen), unser Unterbewu\u00dftsein und alle m\u00f6glichen wahrnehmungstheoretischen Abl\u00e4ufe. Ein einfaches Beispiel: Wenn es einem gesundheitlich einmal nicht so gut geht \u2013 angenommen, man hat starke Kopfschmerzen \u2013, dann erlebt man einen Tag, eine Situation, ganz anders als jemand, dem es gut geht oder als man selbst in einer guten Verfassung. Der Geist pr\u00e4gt die Erfahrung erheblich. Aber wenn der<em> <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yogi\" target=\"_blank\">Yogi <\/a><\/em>nicht mehr durch den Geist wahrnimmt, sondern mit dem Bewu\u00dftsein in die Essenz der Sache hineingeht, dann kann er sie direkt wahrnehmen, ohne subjektive F\u00e4rbung. Das ist dann die objektive, direkte Wahrnehmung, von der Patanjali im ersten Kapitel gesprochen hat. Und das geschieht eben in <em>samprajnata samadhi<\/em>.<\/p>\n<p>In<em> samadhi<\/em> verschwinden also die <em>vrittis<\/em> (Gedanken) wie wir sie kennen. Wir haben keine Wortgedanken mehr, keine Bildgedanken mehr, keine emotionellen Gedanken mehr. Es verbleibt nur die reine Bedeutung des Objekts. Dabei verschwinden Subjekt und Objekt, das hei\u00dft, wir verschmelzen mit unserem Bewu\u00dftsein mit diesem Objekt, sind uns in dem Moment unserer selbst nicht mehr als Subjekt bewu\u00dft. Auf diese Weise bekommen wir zwei Dinge, n\u00e4mlich<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Jaya\" target=\"_blank\"><em> jaya<\/em><\/a>, Herrschaft und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prajna\" target=\"_blank\"><em>prajna<\/em><\/a>, Wissen.<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Audio<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2085\"><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4594-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/536-Samadhi-intuitives-Wissen.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/536-Samadhi-intuitives-Wissen.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/536-Samadhi-intuitives-Wissen.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/536-Samadhi-intuitives-Wissen.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?powerpress_pinw=4594-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/536-Samadhi-intuitives-Wissen.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"536-Samadhi-intuitives-Wissen.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<p>1. Fortsetzung:<br \/>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4594-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/537-Ueber-die-Sinnlosigkeit-ueber-Samadhi-zu-sprechen.mp3?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/537-Ueber-die-Sinnlosigkeit-ueber-Samadhi-zu-sprechen.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/537-Ueber-die-Sinnlosigkeit-ueber-Samadhi-zu-sprechen.mp3<\/a><\/audio><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/537-Ueber-die-Sinnlosigkeit-ueber-Samadhi-zu-sprechen.mp3\" target=\"_blank\">[Download]<\/a><\/p>\n<p>2. Fortsetzung:<br \/>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4594-3\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/538-Denke-wie-waere-es-wenn-ich-vollkommen-waere.mp3?_=3\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/538-Denke-wie-waere-es-wenn-ich-vollkommen-waere.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/538-Denke-wie-waere-es-wenn-ich-vollkommen-waere.mp3<\/a><\/audio><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/538-Denke-wie-waere-es-wenn-ich-vollkommen-waere.mp3\" target=\"_blank\">[Download]<\/a><\/p>\n<p>3. Fortsetzung:<br \/>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4594-4\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/539-Erinnere-dich-an-deine-samadhi-aehnlichen-Erfahrungen.mp3?_=4\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/539-Erinnere-dich-an-deine-samadhi-aehnlichen-Erfahrungen.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/539-Erinnere-dich-an-deine-samadhi-aehnlichen-Erfahrungen.mp3<\/a><\/audio><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/539-Erinnere-dich-an-deine-samadhi-aehnlichen-Erfahrungen.mp3\" target=\"_blank\">[Download]<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche \u00dcbersetzung: Wenn nur die eigentliche Bedeutung (des Meditationsgegenstandes) frei von Subjektivit\u00e4t erstrahlt, so ist dies samadhi. Sanskrit Text: tadeva-artha-m\u0101tra-nirbh\u0101sa\u1e41 svar\u016bpa-\u015b\u016bnyam-iva-sam\u0101dhi\u1e25 ||3|| \u0924\u0926\u0947\u0935\u093e\u0930\u094d\u0925\u092e\u093e\u0924\u094d\u0930\u0928\u093f\u0930\u094d\u092d\u093e\u0938\u0902 \u0938\u094d\u0935\u0930\u0942\u092a\u0936\u0942\u0928\u094d\u092f\u092e\u093f\u0935\u0938\u092e\u093e\u0927\u093f\u0903 \u0965\u0969\u0965 tadeva artha matra nirbhasam svarupa shunyam iva samadhih ||3|| Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung: tad = so, dort, daher, nun eva = genauso, tats\u00e4chlich tadeva = genau dann artha = Sinn, Bedeutung, Objekt, Thema &hellip; <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/3-kapitel-vers-3\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kapitel 3, Vers 3<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[251,5],"tags":[205],"class_list":["post-4594","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-3-kapitel-verse-1-10","category-vibhuti-pada","tag-3-kapitel-3-vers"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4594"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4594\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4624,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4594\/revisions\/4624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}