{"id":4257,"date":"2017-07-05T09:03:00","date_gmt":"2017-07-05T07:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?p=4257"},"modified":"2017-07-05T09:11:07","modified_gmt":"2017-07-05T07:11:07","slug":"2-kapitel-vers-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/2-kapitel-vers-18\/","title":{"rendered":"Kapitel 2, Vers 18"},"content":{"rendered":"<h3>Deutsche \u00dcbersetzung:<\/h3>\n<p>Das Gesehene (das Universum), das aus den Eigenschaften der Natur, sattva, rajas und tamas besteht, wird erfahren durch die Wechselwirkung zwischen den Elementen und den Sinnesorganen. Es existiert zum Zweck der Erfahrung und der Befreiung.<\/p>\n<h3>Sanskrit Text:<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">prak\u0101\u015ba-kriy\u0101-sthiti-\u015b\u012bla\u1e41 bh\u016btendriya-\u0101tmaka\u1e41 bhoga-apavarga-artha\u1e41 d\u1e5b\u015byam  ||18||<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1.5em; text-align: left;\"><strong>\u092a\u094d\u0930\u0915\u093e\u0936\u0915\u094d\u0930\u093f\u092f\u093e\u0938\u094d\u0925\u093f\u0924\u093f\u0936\u0940\u0932\u0902 \u092d\u0942\u0924\u0947\u0928\u094d\u0926\u094d\u0930\u093f\u092f\u093e\u0924\u094d\u092e\u0915\u0902 \u092d\u094b\u0917\u093e\u092a\u0935\u0930\u094d\u0917\u093e\u0930\u094d\u0925\u0902 \u0926\u0943\u0936\u094d\u092f\u092e\u094d \u0965\u0967\u096e\u0965<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">prakasha kriya sthiti shilam bhutendriya atmakam bhoga apavarga artham drishyam ||18||<\/p>\n<h3>Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung:<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">prak\u0101\u015ba = Leuchten, Reinheit, Licht, Sattva<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">kriy\u0101 = Handlung, Aktivit\u00e4t, Rajas<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">sthiti = Stetigkeit, Tr\u00e4gheit, Tamas<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">\u015b\u012bla = Eigenschaften<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">bh\u016bta = f\u00fcnf Elemente, grobstofflich, physisch<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">indriya = Sinnesorgane, Wahrnehmungsorgane, Sinne, feinstofflich<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">\u0101tmaka\u1e41 = derart, seiend<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">bhoga = Genuss, Vergn\u00fcgen<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">apavarga = Befreiung, Erf\u00fcllung, Erl\u00f6sung<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">artha\u1e41 = Zweck, Sinn, Ziel<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">d\u1e5b\u015byam = das Gesehene, das Wahrnehmbare, Objekte<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"responsive-tabs\">\n<h2 class=\"tabtitle\">Kommentar<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>Das stammt direkt aus der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Samkhya\" target=\"_blank\"><em>samkhya<\/em><\/a>-Philosophie. Die <em>samkhya<\/em>-Philosophie und hier auch <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Patanjali\" target=\"_blank\">Patanjali<\/a> gehen davon aus, da\u00df es mindestens auf der relativen Ebene tats\u00e4chlich ein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Universum\" target=\"_blank\">Universum<\/a> gibt. Dieses Universum erfahren wir als Wechselwirkung zwischen unseren Sinnen und dem, was au\u00dfen ist. Die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vedanta\" target=\"_blank\"><em>vedanta<\/em><\/a>-Philosophie geht ja noch weiter, und sagt: Es gibt es kein Universum, es gibt nur Bewu\u00dftsein. Die Vorstellung, es g\u00e4be etwas vom Bewu\u00dftsein Getrenntes ist nur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Maya\" target=\"_blank\">Illusion<\/a>.<\/p>\n<p>Wenn wir zum Beispiel eine Uhr anschauen, dann sehen wir die Uhr nicht so, wie sie tats\u00e4chlich ist, sondern wie sie uns unsere Sinne vermitteln. Physiker w\u00fcrden sagen, sie ist einfach nur Schwingung; sie besteht aus Elektronen, Neutronen, Protonen, die eine bestimmte Schwingung ausstrahlen bzw. reflektieren, und dieses bestimmte Schwingungsspektrum wird vom Gehirn als Form und Farbe wahrgenommen \u2013 durchaus \u00e4hnlich der <em>samkhya<\/em>-Philosophie, wonach alles nur <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/kundalini-yoga\/yoga-der-energie.html\" target=\"_blank\">Energie<\/a>, eine Manifestation von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prakriti\" target=\"_blank\"><em>prakriti<\/em><\/a>, ist. Die Sinne schaffen dann den Anschein, als ob es Kl\u00e4nge, Ger\u00fcche u.s.w., g\u00e4be.<\/p>\n<p>Dieses Universum hat nun \u2013 und das ist sehr wichtig \u2013 zwei Zwecke: Es dient der Erfahrung und der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Befreiung\" target=\"_blank\">Befreiung<\/a>. Die Dinge, die auf uns zukommen, sind deshalb da, damit wir sie erfahren k\u00f6nnen, und sie helfen uns, zur Befreiung zu gelangen. Man k\u00f6nnte es auch noch etwas pointieren. Alles, was auf uns zukommt, haben wir uns entweder so gew\u00fcnscht, oder es kommt, um uns daran zu erinnern, wieder aus der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Maya\" target=\"_blank\">T\u00e4uschung<\/a> herauszukommen. Angenommen, wir gehen in einen Irrgarten hinein. Warum gehen wir in den Irrgarten hinein? Paradoxerweise nur aus dem einen Grund, wieder herauszukommen. Warum gehen wir dann \u00fcberhaupt erst hinein? Denselben Hintergrund hat die Frage: \u201eWarum hat <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Purusha\" target=\"_blank\"><em>purusha<\/em><\/a> (das Bewu\u00dftsein) sich in die <em>prakriti<\/em> (die Welt) hineinbegeben?\u201c \u2013 Er wollte irgend etwas erfahren.<\/p>\n<p><em>Purusha<\/em>, das reine Selbst, identifiziert sich in die <em>prakriti<\/em> hinein, um etwas zu erfahren. Die Aufgabe der <em>prakriti<\/em> ist es, <em>purusha<\/em> alle Erfahrungen zu geben, die er haben will. Infolgedessen mu\u00df jeder Wunsch, den wir haben, irgendwann einmal in Erf\u00fcllung gehen. Gl\u00fccklicherweise braucht sich nicht jede Wunscherf\u00fcllung im physischen Raum zu manifestieren. Manche W\u00fcnsche k\u00f6nnen im <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_traum.html\" target=\"_blank\">Traum<\/a> ausgelebt werden. Es gibt sogar eine Wissenschaft dar\u00fcber, wie man Erfahrungen und W\u00fcnsche aus dem physischen Leben in das Traumleben hineinbringen kann. So kann man Tr\u00e4ume daran hindern, sich im physischen Leben zu manifestieren. Das ist unter anderem eine Technik, um Schuldgef\u00fchle, \u00c4rger und andere negative Emotionen zu verarbeiten. Manche W\u00fcnsche k\u00f6nnen zwischen zwei Leben ausgelebt werden. Aber starke W\u00fcnsche m\u00fcssen in diesem oder im n\u00e4chsten Leben ausgelebt werden.<\/p>\n<p><em>Purusha<\/em> \u2013 und damit jeder einzelne von uns \u2013 hat aber auch eine Sicherheit eingebaut. Angenommen, du w\u00fcrdest in ein Labyrinth hineingehen, von dem du wei\u00dft, da\u00df schon viele Menschen hineingegangen und nicht wieder herausgekommen sind. Sie sind dort elendiglich verhungert. W\u00fcrdest du dich trotzdem hineinbegeben? Es gibt Abenteurernaturen, die das durchaus reizt. Aber wer klug ist, baut vor. Was macht man also? Man baut eine Sicherheit ein. Man nimmt vielleicht ein Wollkn\u00e4uel mit wie Theseus bei Minotaurus oder ein Handy oder ein Funksprechger\u00e4t. Und so hat auch <em>purusha<\/em>, als er sich in<em> prakriti<\/em> verwickelt hat, etwas eingebaut, damit er sich nicht hoffnungslos verliert. Und so kommen bestimmte Ereignisse deshalb, damit wir wieder aufwachen.<\/p>\n<p>Patanjali unterscheidet also drei Ursachen f\u00fcr Ereignisse, die uns zusto\u00dfen:<\/p>\n<ol>\n<li>Manche Ereignisse kommen, weil wir sie uns gew\u00fcnscht haben, in diesem oder einem fr\u00fcheren Leben (II 14).<\/li>\n<li>Manche Ereignisse kommen, weil wir aus Tugend oder Laster heraus gehandelt haben. Die Handlung zieht karmisch <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vergn%C3%BCgen\" target=\"_blank\">Vergn\u00fcgen<\/a> oder <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Schmerz\" target=\"_blank\">Schmerz<\/a> nach sich und manifestiert sich als bestimmtes Ereignis oder Situation.<\/li>\n<li>Bestimmte Ereignisse kommen, um uns helfen, wieder aufzuwachen und zur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Befreiung\" target=\"_blank\">Befreiung<\/a> zu kommen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei Ereignissen k\u00f6nnen wir uns also immer \u00fcberlegen:<\/p>\n<ol>\n<li>Habe ich mir das so gew\u00fcnscht?<\/li>\n<li>Gab es in meinem Leben etwas, wo ich vielleicht ein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\" target=\"_blank\"><em>karma<\/em><\/a> erzeugt habe, wovon das die Frucht sein k\u00f6nnte? Wir k\u00f6nnen das nat\u00fcrlich nur begrenzt sehen, denn vieles kommt auch aus fr\u00fcheren Leben. Aber manchmal geht es mit dem <em>karma<\/em> und seinem Gesetz von Ursache und Wirkung auch ganz schnell. Wenn man jemandem hinterr\u00fccks etwas angetan hat oder jemandem einmal nicht beigestanden hat, der krank war oder Hilfe gebraucht hat, und ihm nur gesagt hat: \u201eStell dich nicht so an\u201c, und dann selbst in eine \u00e4hnliche Situation kommt, dann wei\u00df man, aha, das ist das<em> karma<\/em> daf\u00fcr. Es hat nat\u00fcrlich keinen Zweck, sich nun im nachhinein Selbstvorw\u00fcrfe zu machen oder Schuldgef\u00fchle zu entwickeln. Das <em>karma<\/em> hebt ja die fr\u00fchere Erfahrung auf. Wir k\u00f6nnen im Gegenteil erleichtert sein, wenn wir auf diese Art das <em>karma<\/em> ausarbeiten k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Was kann ich aus der Situation lernen? Wie hilft mir diese Situation, mich zu befreien?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Diese <em>prakriti<\/em>, diese Welt, ist etwas so Fantastisches, da\u00df sich alle drei Aspekte auch vermischen k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen es uns gew\u00fcnscht haben, es kann eine karmische Konsequenz sein, und es hilft uns gleichzeitig, uns zu befreien.<\/p>\n<p>Hier m\u00f6chte ich aber davor warnen, st\u00e4ndig \u00fcberlegen: \u201eWas will mir das sagen? Wozu ist diese Situation da? Was ist der Sinn in dieser Situation?\u201c Ich kannte einmal eine Frau, die einen schweren Unfall hatte und jahrelang gegr\u00fcbelt hat, warum ihr dieser Unfall zugesto\u00dfen ist. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter hat sie mir erz\u00e4hlt, sie verst\u00fcnde immer noch nicht, warum sie diesen Unfall damals hatte. Ich habe sie gefragt, ob sie bleibende Sch\u00e4den davon habe. Sie sagte, nein, eigentlich sei alles wieder geheilt, aber es w\u00fcrde sie nicht loslassen. Sie war besessen von dem Gedanken, herausfinden zu m\u00fcssen, warum sie diesen Unfall gehabt hat. Da habe ich ihr gesagt, vielleicht hast du den Unfall deshalb gehabt, damit du erkennst, da\u00df man nicht hinter allem den Sinn sofort sieht. Irgendwie hat sie das beruhigt, und sie hat erkannt, da\u00df ihre Aufgabe bez\u00fcglich dieses Unfalls ist, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Demut\" target=\"_blank\">Demut<\/a> zu \u00fcben und zu erkennen, da\u00df wir manchmal auch Dinge akzeptieren m\u00fcssen, ohne einen unmittelbaren Sinn darin zu sehen. Und etwa zwei Jahre sp\u00e4ter kam sie zu mir und hat gesagt, jetzt h\u00e4tte sie doch den Sinn gefunden. In dem Moment, wo sie aufgeh\u00f6rt habe, den Sinn zu suchen, seien ihr immer mehr Gr\u00fcnde klar geworden. Aber in der ganzen Zeit dazwischen, in der sie st\u00e4ndig die Ursache gesucht hat, hat sie das und viele andere Situationen in ihrem Leben nicht mehr bewu\u00dft gelebt und wahrgenommen. Es hat also zwar alles seinen Sinn, aber wir k\u00f6nnen ihn nicht immer in allem sehen. Erst wenn wir selbstverwirklicht sind, erkennen wir den Sinn hinter allem.<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Audio<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4935\"><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4257-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/376_Yoga-Sutra-2.18.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/376_Yoga-Sutra-2.18.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/376_Yoga-Sutra-2.18.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/376_Yoga-Sutra-2.18.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?powerpress_pinw=4257-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/376_Yoga-Sutra-2.18.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"376_Yoga-Sutra-2.18.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<p>1. Fortsetzung:<br \/>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4257-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/377_Erfahrung-und-Befreiung.mp3?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/377_Erfahrung-und-Befreiung.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/377_Erfahrung-und-Befreiung.mp3<\/a><\/audio><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/377_Erfahrung-und-Befreiung.mp3\" target=\"_blank\">[Download]<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche \u00dcbersetzung: Das Gesehene (das Universum), das aus den Eigenschaften der Natur, sattva, rajas und tamas besteht, wird erfahren durch die Wechselwirkung zwischen den Elementen und den Sinnesorganen. Es existiert zum Zweck der Erfahrung und der Befreiung. Sanskrit Text: prak\u0101\u015ba-kriy\u0101-sthiti-\u015b\u012bla\u1e41 bh\u016btendriya-\u0101tmaka\u1e41 bhoga-apavarga-artha\u1e41 d\u1e5b\u015byam ||18|| \u092a\u094d\u0930\u0915\u093e\u0936\u0915\u094d\u0930\u093f\u092f\u093e\u0938\u094d\u0925\u093f\u0924\u093f\u0936\u0940\u0932\u0902 \u092d\u0942\u0924\u0947\u0928\u094d\u0926\u094d\u0930\u093f\u092f\u093e\u0924\u094d\u092e\u0915\u0902 \u092d\u094b\u0917\u093e\u092a\u0935\u0930\u094d\u0917\u093e\u0930\u094d\u0925\u0902 \u0926\u0943\u0936\u094d\u092f\u092e\u094d \u0965\u0967\u096e\u0965 prakasha kriya sthiti shilam bhutendriya atmakam &hellip; <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/2-kapitel-vers-18\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kapitel 2, Vers 18<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[246,4],"tags":[102],"class_list":["post-4257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-kapitel-verse-11-20","category-sadhana-pada","tag-2-kapitel-18-vers"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4257"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4259,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4257\/revisions\/4259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}