{"id":3836,"date":"2017-07-01T16:26:55","date_gmt":"2017-07-01T14:26:55","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?p=3836"},"modified":"2017-07-03T12:17:09","modified_gmt":"2017-07-03T10:17:09","slug":"1-kapitel-vers-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/1-kapitel-vers-16\/","title":{"rendered":"Kapitel 1, Vers 16"},"content":{"rendered":"<h3>Deutsche \u00dcbersetzung:<\/h3>\n<p>Der h\u00f6chste Zustand des Nichtanhaftens entsteht durch Erkenntnis des Selbst und ist frei von Gier nach den Eigenschaften der Natur.<\/p>\n<h3>Sanskrit Text:<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">tatpara\u1e41 puru\u1e63a-khy\u0101te\u1e25 gu\u1e47a-vait\u1e5b\u1e63\u1e47yam ||16||<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1.5em; text-align: left;\"><strong>\u0924\u0924\u094d\u092a\u0930\u0902 \u092a\u0941\u0930\u0941\u0937\u0916\u094d\u092f\u093e\u0924\u0947\u0903 \u0917\u0941\u0923\u0935\u0948\u0924\u0943\u0937\u094d\u0923\u094d\u092f\u092e\u094d \u0965\u0967\u096c\u0965<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">tatparam purusha khyateh guna vaitrishnyam ||16||<\/p>\n<h3>Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung:<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">tat = dessen, das<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">para\u1e41 = h\u00f6chste<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">puru\u1e63a = das wahre Selbst, das unwandelbare Selbst<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">khy\u0101ti = Verst\u00e4ndnis, Verwirklichung, Bewusstheit, Erfahrung<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">gu\u1e47a = die drei Grundeigenschaft der Natur<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">vait\u1e5b\u1e63\u1e47ya = ohne Durst, durstlos<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"responsive-tabs\">\n<h2 class=\"tabtitle\">Kommentar<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p><em>Vairagya<\/em> (Wunschlosigkeit) ist eines der vier Mittel zur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Befreiung\" target=\"_blank\">Befreiung<\/a>, eines der Charakteristika im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Subecha\" target=\"_blank\"><em>subecha<\/em><\/a>-Zustand (Sehnsucht, Suche nach Wahrheit), der ersten Stufe der sieben <em><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bhumikas\" target=\"_blank\">bhumikas<\/a><\/em>. Zu <em>subecha<\/em> geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Viveka\" target=\"_blank\"><em>viveka<\/em><\/a>, Unterscheidungskraft,<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vairagya\" target=\"_blank\"><em>vairagya<\/em><\/a>, Nichtanhaften oder Wunsch- bzw. Leidenschaftslosigkeit,<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Shatsampat\" target=\"_blank\"><em>shatsampat<\/em><\/a>, die sechs edlen Tugenden, und<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mumukshutva\" target=\"_blank\"><em>mumukshutva<\/em><\/a>, tiefes Verlangen nach Befreiung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hier greift <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Patanjali\" target=\"_blank\">Patanjali<\/a> besonders <em>vairagya<\/em> heraus. In den vorherigen Versen hat er gesagt, da\u00df die Kontrolle der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vrittis\" target=\"_blank\"><em>vrittis<\/em><\/a> durch <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Abhyasa\" target=\"_blank\"><em>abhyasa<\/em><\/a> und <em>vairagya<\/em> herbeigef\u00fchrt wird. <em>Vairagya<\/em> wird auf einer Ebene erreicht durch Willensanstrengung und zum zweiten auf einer tieferen Ebene als Zustand von Nichtanhaften, der aus dem Bewu\u00dftsein des <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Purusha\" target=\"_blank\"><em>purusha<\/em><\/a> kommt. <em>Purusha<\/em> ist das eine Selbst Gottes. Wenn man in diesem Bewu\u00dftsein ist, entsagt man den drei Eigenschaften der Natur. Das funktioniert auch, wenn man noch nicht im h\u00f6chsten Zustand ist. Wenn man sich tieferer Schichten seiner selbst bewu\u00dft ist, wenn das G\u00f6ttliche sp\u00fcrbar wird oder durchschimmert, dann fallen verschiedene W\u00fcnsche von selbst weg. Das kennst du vielleicht aus eigener Erfahrung. Irgendwann hast du mit <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga.html\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> angefangen, vielleicht, um gesund zu werden oder zu bleiben, weil es Spa\u00df gemacht hat, um Spannungen loszuwerden, aus Neugier, um etwas gegen Stre\u00df zu unternehmen oder weil du einfach das Gef\u00fchl hattest, es w\u00e4re gut, mal einen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center.html\" target=\"_blank\">Yogakurs<\/a> zu machen. Den ersten Yogakurs machen Leute aus den verschiedensten Gr\u00fcnden. Manchmal wird man auch irgendwie gef\u00fchrt und wei\u00df nicht warum. Manchmal hat man ein konkretes Problem und manchmal schleppt einen ein Freund oder eine Freundin hin. Anschlie\u00dfend hilft einem das Yoga, etwas mehr zu sich selbst zu kommen. Und pl\u00f6tzlich fallen alle m\u00f6glichen Sachen ab. Es ist zum Beispiel ein verbreitetes Ph\u00e4nomen, da\u00df etwa drei Viertel der Menschen, die Yoga \u00fcben, von selbst aufh\u00f6ren zu rauchen, ohne da\u00df sie sich darum bem\u00fchen. Es geschieht einfach. Etwas weniger, aber mindestens auch die H\u00e4lfte, werden bei regelm\u00e4\u00dfiger Yogapraxis zum <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/vegetarisch-leben.html\" target=\"_blank\">Vegetarier<\/a> oder Fast-Vegetarier. Der Wunsch, Fleisch zu essen, h\u00f6rt mehr oder weniger von selbst auf. Es geschieht einfach, da man sich tieferer Schichten seiner selbst bewu\u00dft wird.<\/p>\n<p>Wenn man regelm\u00e4\u00dfig meditiert, fallen verschiedene andere Verhaftungen von selbst weg. Wenn man durch \u00dcbungen allm\u00e4hlich Zugang zu seinem wahren Wesen bekommt, fallen eine ganze Reihe von Verhaftungen an die drei <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gunas\" target=\"_blank\"><em>gunas<\/em><\/a>, die drei Eigenschaften, die allem Existierenden innewohnen, ab. Und beim vollen Bewu\u00dftsein <em>purushas<\/em>, bei der vollen Selbstverwirklichung, gibt es \u00fcberhaupt keine W\u00fcnsche mehr. Man ist vollkommen wunschlos. Man handelt nicht mehr, um etwas zu erreichen, sondern ist nur noch ein Instrument in den H\u00e4nden Gottes oder des Kosmischen.<\/p>\n<p>Viele Menschen erwarten, da\u00df auf dem <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege.html\" target=\"_blank\">Yogaweg<\/a> alles so von selbst geschieht. Das stimmt aber nicht. Wir z\u00e4umen \u00f6fter das Pferd von hinten auf. Eine andere \u00dcbersetzung des 15. Verses ist: \u201e<em>Vairagya<\/em> kommt durch Meisterung des Willens\u201c. Wir m\u00fcssen manchmal auch unsere Willenskraft einsetzen. Willenskraft ist eine Manifestation von<em> buddhi<\/em>. Wie wir schon gesehen haben, ist die Unterscheidungskraft, <em>viveka<\/em>, ein Ausdruck von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Buddhi\" target=\"_blank\"><em>buddhi<\/em><\/a>. Und die Energie hinter der Unterscheidungskraft ist die Willenskraft. Das ist im Deutschen schwierig zu erkl\u00e4ren, da im Deutschen oft Wunsch und Wille mehr oder weniger gleichgesetzt werden.<\/p>\n<p>Der Wille (<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Iccha_shakti\" target=\"_blank\">iccha shakti<\/a>) ist die Kraft, mit der wir das umsetzen, was wir f\u00fcr richtig halten; und zwar sowohl das, was wir aufgrund von <em>viveka<\/em> f\u00fcr richtig halten, als auch das, was aus einer tieferen Intuition kommt. Manchmal f\u00fchlt man irgendwie intuitiv: Das mu\u00df ich tun und das mu\u00df ich lassen, das sollte ich nicht mehr tun. Die Intuition kommt mehr vom Bewu\u00dftsein des <em>purusha<\/em> her. Wenn man beispielsweise feststellt: \u201eImmer wenn ich etwas Bestimmtes esse, geht es mir anschlie\u00dfend schlecht\u201c, kommt die <em>viveka<\/em> und sagt: \u201eAlso mu\u00df ich aufh\u00f6ren, das zu essen\u201c, woraus man dann dank der Willenskraft Konsequenzen zieht. Das Verlangen mu\u00df zuerst einmal bewu\u00dft gemeistert werden. Nicht alles f\u00e4llt von selbst ab.<\/p>\n<p>Man stellt zum Beispiel fest, immer wenn man eine Tafel Schokolade gegessen hat, f\u00fchlt man sich eine Stunde sp\u00e4ter abgeschlafft. Man merkt, da\u00df es einem tats\u00e4chlich nicht guttut. Also kommt jetzt die bewu\u00dfte Entscheidung: \u201eIch sollte keine Schokolade mehr essen \u2013 oder h\u00f6chstens noch an meinem Geburtstag oder am Geburtstag anderer Leute ein kleines St\u00fcckchen.\u201c Man hat diese Entscheidung getroffen. Was passiert anschlie\u00dfend? Nat\u00fcrlich kommt der Wunsch nach Schokolade!<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a> ist zufrieden, wenn er wei\u00df, da gibt es jemanden, der Herr im Hause ist. Aber das mu\u00df er erst lernen, so wie wir einem Hund beibringen m\u00fcssen, bei Fu\u00df zu gehen. Das geschieht typischerweise durch Lob und Tadel. Tadel geht relativ einfach. Wenn der Hund abhaut, gibt man ihm einen kurzen Ruck mit dem Halsband. Das macht man mehrmals immer dann, wenn er weggeht, obwohl man \u201eFu\u00df\u201c gesagt hat. Und wenn er folgt, lobt man ihn. Wenn man das zwei, drei Tage lang konsequent gemacht hat, geht der Hund immer neben einem, wenn man \u201eFu\u00df\u201c sagt. Dann mu\u00df man vielleicht noch ab und zu einmal einen Ruck geben, und irgendwann braucht man gar keine Leine mehr. Aber man mu\u00df konsequent sein. Und das k\u00f6nnen die wenigsten Menschen. Noch nicht einmal gegen\u00fcber ihrem eigenen Hund.<\/p>\n<p>So ist es auch mit unserem Geist. Was wir uns vorgenommen haben, tun wir. Weshalb wir uns auch nicht zuviel vornehmen d\u00fcrfen. Wenn man dem Hund innerhalb einer Woche Fu\u00df, Platz, Sitz, Pfote geben, auf Kommando St\u00f6ckchen holen, beibringen will, wird er rebellieren. Er wei\u00df dann gar nicht mehr, was er \u00fcberhaupt noch machen soll.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich mu\u00df man ihn auch loben, wenn er es richtig gemacht hat. Und Lob mu\u00df nicht immer \u00fcber das Essen gehen. Das einfachste Lob ist, ihn zu streicheln und zu sagen: \u201eJa, guter Hund, das hast du gut gemacht.\u201c Auf diese Weise k\u00f6nnen wir auch unser Unterbewu\u00dftsein loben. Wenn wir uns beispielsweise entschieden haben, eine Woche oder einen Monat keine Schokolade zu essen, darf es keine Ausnahme davon geben. Lieber erst mal etwas Kleines vornehmen, aber das Unterbewu\u00dftsein auf jeden Fall daran gew\u00f6hnen: Was auch immer man sich vornimmt, mu\u00df man auch tun. Das gilt auch f\u00fcr die spirituelle Praxis. Besser ist es, sich am Anfang eher wenig vorzunehmen, es aber konsequent auszuf\u00fchren. Wenn man es gemacht hat, darf man sich ruhig mal auf die Schulter klopfen, geistig oder k\u00f6rperlich. Manche Menschen haben Angst, es w\u00fcrde ihr Ego erh\u00f6hen, wenn sie zu sich selbst sagen: \u201eDas hast du gut gemacht.\u201c Es erh\u00f6ht das Ego nur, wenn man sich damit identifiziert. Man kann seinen Geist loben, indem man ihm sagt: \u201eDanke, liebes Unterbewu\u00dftsein, das hast du gut gemacht, du hast jetzt eine Woche lang auf Schokolade verzichtet oder eine Woche lang t\u00e4glich<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/index.html\" target=\"_blank\"><em> asanas<\/em><\/a> gemacht, ich bin zufrieden mit dir.\u201c Man mu\u00df ihn nicht unbedingt dadurch belohnen, da\u00df man ins beste Restaurant oder ins Kino geht. Meistens reicht es aus, wenn man sich einen Moment Zeit nimmt, vielleicht in der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation.html\" target=\"_blank\">Meditation<\/a>, sich hinsetzt und sagt: \u201eJa, liebes Unterbewu\u00dftsein, ich bin zufrieden mit dir, das ist gut, was du gemacht hast.\u201c Manche Menschen legen sich zuviel auf, wollen zu schnell immer mehr vom Unterbewu\u00dftsein. Das ist nicht gut, irgendwann folgt darauf eine totale Gegenreaktion.<\/p>\n<p>Das ist oft so bei spirituellen Aspiranten. Sie machen etwas und das geht gut. Also nehmen sie sich noch mehr vor. Das klappt auch. Sie nehmen sich noch mehr vor. Klappt auch. Noch mehr <em>asanas<\/em>, noch mehr <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pranayama\" target=\"_blank\"><em>pranayama<\/em><\/a>, noch mehr Meditation, noch weniger Zeit f\u00fcr dieses, noch weniger Zeit f\u00fcr jenes \u2026 Und irgendwann rebelliert das Unterbewu\u00dftsein, so da\u00df nichts mehr klappt. Und was macht man, wenn nichts mehr klappt? Man geht ins Caf\u00e9 und i\u00dft Schokoladenkuchen. Jetzt hat das Unterbewu\u00dftsein die Lektion gelernt: Wenn ich alles tue, was mein Herr will, dann werde ich bestraft und mu\u00df mehr und mehr machen. Tue ich es dagegen nicht, werde ich belohnt. Also, die Lektion ist ganz klar. Es ist so einfach und weil es so einfach ist, denkt man in den wenigsten F\u00e4llen daran.<\/p>\n<p>Wir nehmen uns also etwas vor, tun es eine Weile ganz konsequent und belohnen unser Unterbewu\u00dftsein daf\u00fcr. Aber wir nehmen uns nicht zuviel vor. Wir nehmen uns kleine Dinge vor und schauen, wie es geht.<\/p>\n<p>Ich empfehle oft Anf\u00e4ngern, sich zun\u00e4chst vorzunehmen, jeden Tag drei Minuten zu meditieren. Wenn man Lust hat, kann man ja l\u00e4nger meditieren. Aber drei Minuten macht man auf jeden Fall jeden Tag. Das ist m\u00f6glich, und wenn man konsequent eine Woche lang jeden Tag drei Minuten meditiert hat, weil man es sich vorgenommen hat, st\u00e4rkt das den <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wille\" target=\"_blank\">Wille<\/a>n ungemein.<\/p>\n<p>Wenn das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verlangen\" target=\"_blank\">Verlangen<\/a> auf diese Weise allm\u00e4hlich kontrolliert wird, verschwindet es irgendwann auch ganz. Den meisten Menschen geht es zum Beispiel so, wenn sie eine Weile lang kein Fleisch mehr gegessen haben. Sie haben dann keine Lust mehr darauf, das Verlangen danach verschwindet. Auch wenn man radikal auf S\u00fc\u00dfigkeiten verzichtet, verschwindet der Wunsch danach. Er mag ab und zu vielleicht noch einmal hochkommen, dann verschwindet er ganz. Es ist nicht so, da\u00df man gar keine S\u00fc\u00dfigkeiten mehr essen darf. Aber man kann sich beweisen, da\u00df es geht und da\u00df man Herr \u00fcber den Wunsch ist.<\/p>\n<p>Im zweiten Kapitel kommt Patanjali auf dieses Thema nochmals an zwei Stellen zur\u00fcck: Einmal bei der Behandlung von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tapas\" target=\"_blank\"><em>tapas<\/em><\/a>, Askese, und zum anderen bei <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Santosha\" target=\"_blank\">santosha<\/a>, Zufriedenheit. Das spielt im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Raja_Yoga\" target=\"_blank\">Raja Yoga<\/a> eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Audio<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2316\"><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-3836-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/332_Erkenne-dein-Selbst.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/332_Erkenne-dein-Selbst.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/332_Erkenne-dein-Selbst.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/332_Erkenne-dein-Selbst.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?powerpress_pinw=3836-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/332_Erkenne-dein-Selbst.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"332_Erkenne-dein-Selbst.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche \u00dcbersetzung: Der h\u00f6chste Zustand des Nichtanhaftens entsteht durch Erkenntnis des Selbst und ist frei von Gier nach den Eigenschaften der Natur. 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