{"id":3788,"date":"2017-07-01T09:48:10","date_gmt":"2017-07-01T07:48:10","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?p=3788"},"modified":"2017-07-03T12:14:53","modified_gmt":"2017-07-03T10:14:53","slug":"1-kapitel-vers-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/1-kapitel-vers-9\/","title":{"rendered":"Kapitel 1, Vers 9"},"content":{"rendered":"<h3>Deutsche \u00dcbersetzung:<\/h3>\n<p>Einbildung entsteht aus einer Wortfolge ohne Bezug zur Wirklichkeit.<\/p>\n<h3>Sanskrit Text:<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">\u015babda-j\u00f1\u0101na-anup\u0101t\u012b vastu-\u015b\u016bnyo vikalpa\u1e25  ||9||<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1.5em; text-align: left;\"><strong>\u0936\u092c\u094d\u0926\u091c\u094d\u091e\u093e\u0928\u093e\u0928\u0941\u092a\u093e\u0924\u0940 \u0935\u0938\u094d\u0924\u0941\u0936\u0942\u0928\u094d\u092f\u094b \u0935\u093f\u0915\u0932\u094d\u092a\u0903 \u0965\u096f\u0965<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">shabda jnana anupati vastu shunyo vikalpah ||9||<\/p>\n<h3>Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung:<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">\u015babda = Wort<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">j\u00f1\u0101na = Wissen<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">anup\u0101t\u012b = darauffolgend<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">vastu = Wirklichkeit<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">\u015b\u016bnya = frei, leer, ohne Bezug<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">vikalpa = Einbildung, w\u00f6rtliche T\u00e4uschung, Wortirrtum<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"responsive-tabs\">\n<h2 class=\"tabtitle\">Kommentar<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p><em>Vikalpa<\/em>, Einbildung, auch als \u201ew\u00f6rtliche T\u00e4uschung\u201c oder \u201eWortirrtum\u201c \u00fcbersetzt, ist neben richtigem und irrigem Verstehen die dritte Form der Gedankenwellen. Eigentlich ist es schwer zu \u00fcbersetzen. <em>Vikalpa<\/em> ist etwas, was dem Menschen ganz eigen ist, denn nur der Mensch hat Worte und wird durch Worte sehr stark beeinflu\u00dft. <em>Vikalpa<\/em> bezieht sich auf Affirmationen, Suggestionen, auf Luftschl\u00f6sser-Bauen und auf Lob und Tadel.<\/p>\n<p>Der erste Aspekt von <em>vikalpa<\/em> ist Lob und Tadel. Wenn zum Beispiel jemand sagt: \u201eDu Esel!\u201c, dann hat dies in der Wirklichkeit keine Korrelation. Man bekommt deswegen weder l\u00e4ngere Ohren noch ein graues Fell. Man k\u00f6nnte jetzt dar\u00fcber stehen und einfach denken, derjenige, der das sagt, hat seinerseits ein irriges Verst\u00e4ndnis. Aber trotzdem beeinflu\u00dft es einen irgendwie. Oder wenn einem jemand sagt: \u201eDas ist nicht richtig gemacht\u201c, dann reagieren wir unsererseits nicht nur mit der neutralen Feststellung: \u201eAha, der hat gesagt, das ist nicht richtig gemacht\u201c \u2013 denn seine Aussage kann ja entweder korrektes oder irriges Wissen widerspiegeln. F\u00fcr uns ist es gleichzeitig noch etwas anderes, n\u00e4mlich Lob oder Tadel. Die Jungsche Psychologie w\u00fcrde sagen: Der Selbstwert wird getroffen. Man \u00e4rgert sich \u00fcber das Gesagte oder f\u00fchlt sich in Frage gestellt. Das ist eine Art von <em>vikalpa<\/em>. Wir identifizieren uns mit den Worten. Wir nehmen nicht nur die Worte als solche und \u00fcberpr\u00fcfen den Wahrheitsgehalt, sondern wir identifizieren uns mit der Aussage, wir beziehen die Worte auf uns selbst, denn das Ego hat den Wunsch nach Best\u00e4tigung.<\/p>\n<p>Es kommt nat\u00fcrlich auch darauf an, wer etwas sagt. Als ich zum Beispiel fr\u00fcher Yoga unterrichtet habe, meinte einmal ein anderer Yogalehrer, die Art und Weise, wie ich die Stunde gebe, sei nicht ganz richtig. Das hat mir wenig ausgemacht. Ich hatte das Gef\u00fchl, ich habe mehr Erfahrung, die richtige Lehrerausbildung, und er hat nicht bei einem indischen Meister gelernt. Als aber meine erste Lehrerin eine Yogastunde bei mir genommen und gesagt hat: \u201eDas hast du nicht richtig unterrichtet, so kann man das nicht machen\u201c, da war das f\u00fcr mich wie ein Stich ins <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Herz\" target=\"_blank\">Herz<\/a>. Und als mich Swami Vishnu einmal kritisiert hat, da war es wie ein Stich ins Herz und das Messer noch einmal herumgedreht\u2026<\/p>\n<p>Man sollte nicht nur von Tadel, sondern auch von Lob unabh\u00e4ngig werden.<\/p>\n<p>Kennst du das Gabelstaplerprinzip? \u00ad Einen Menschen hochheben, um ihn dahin zu bringen, wo man ihn haben will. Wenn du jemanden zu etwas motivieren willst, ist die beste Methode, ihn mehrmals zu loben.<\/p>\n<p>Eine kleine Anekdote, die ich als Leiter eines amerikanischen Yogacenters erlebt habe: In Amerika spielen Kreditkarten im bargeldlosen Zahlungsverkehr eine gro\u00dfe Rolle, so wie hier zum Beispiel die Einzugserm\u00e4chtigung. Um Kreditkarten als Zahlungsmittel annehmen zu k\u00f6nnen, braucht man die Genehmigung seiner Bank. Die Bank lehnte ab. Ich f\u00fchrte Verhandlungen, sie pr\u00fcften es noch einmal und lehnten wieder ab. Ich erz\u00e4hlte die Sache einem Sch\u00fcler des Yogacenters, der von Beruf Rechtsanwalt war. Er sagte: \u201eIch zeige dir, wie man so etwas macht.\u201c Zuerst hat er Informationen gesammelt und erfahren, da\u00df die Bank einen neuen Direktor bekommen hatte. Er hat den neuen Bankdirektor angerufen, und ihm erst einmal Honig um den Mund geschmiert, ihm erz\u00e4hlt, er h\u00e4tte so viel Positives \u00fcber ihn geh\u00f6rt etc. Dann hat er so ganz beil\u00e4ufig erw\u00e4hnt, da\u00df vor kurzem ein kleiner Irrtum mit der Genehmigung der Kreditkarten f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center.html\" target=\"_blank\">Yogazentrum<\/a> passiert sei \u2013 das ging aber fast am Rande. Zwei Tage sp\u00e4ter hatten wir die Best\u00e4tigung, da\u00df wir k\u00fcnftig Kreditkarten annehmen k\u00f6nnen. Anstatt also der nat\u00fcrlichen Reaktion nachzugeben, d. h. zu schimpfen, zu drohen, die Bank zu wechseln etc., erreicht man das Gew\u00fcnschte oft leichter durch Loben.<\/p>\n<p>Wenn man f\u00fcr andere etwas zum Guten bewirken will, kann man diese Methode durchaus benutzen. Es ist sicher besser, jemanden zu loben und zu versuchen, ihn auf diese Weise in eine bessere Richtung zu bringen, als ihn anzubr\u00fcllen oder mit Machtk\u00e4mpfen zum Ziel zu kommen. Aber man sollte andere nicht manipulieren und man sollte auch selbst aufpassen, da\u00df uns niemand manipuliert.<\/p>\n<p>Nun gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: Wir k\u00f6nnen unser Selbstwertgef\u00fchl aufbauen, dann brauchen wir weniger Lob und werden von Tadel unabh\u00e4ngiger. Oder wir k\u00f6nnen versuchen, uns immer mehr als Instrument Gottes zu f\u00fchlen, auch dann brauchen wir keine Selbstbest\u00e4tigung von au\u00dfen mehr. Wir geben uns <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_gott.html\" target=\"_blank\">Gott<\/a> hin und sp\u00fcren, nicht ich handle, sondern Gott handelt durch mich. Das macht uns unabh\u00e4ngiger und ist meiner Meinung nach der einfachere Weg.<\/p>\n<p>Der zweite Aspekt von <em>vikalpa<\/em> sind Suggestionen. Man wird generell durch alles beeinflu\u00dft, was Menschen sagen. Dieses Ph\u00e4nomen macht sich auch die Werbung zunutze. Werbung ist ja nicht logisch, sondern suggestiv; zum Beispiel \u201eDer Geschmack von Freiheit und Abenteuer\u201c in einer Zigarettenwerbung \u2013 was f\u00fcr ein Irrsinn! Da wird jemand zum Sklaven eines Glimmstengels, verpestet die Umwelt und seine eigene Luft, ruiniert seine Lungen, macht sich unf\u00e4hig zu sportlicher Leistung und das Ganze soll Freiheit und Abenteuer sein! Trotzdem assoziieren die Menschen diese Zigarette mit Freiheit und Abenteuer.<\/p>\n<p>Was andere Menschen sagen, beeinflu\u00dft uns. Nicht weil es logisch ist, sondern weil Worte eine Wirkung haben.<\/p>\n<p>Die tiefe Wirkung von Worten habe ich bei einem Schl\u00fcsselerlebnis mit Swami Vishnu erfahren. Es war das zweite Mal, da\u00df ich bei einer <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ausbildung-weiterbildung\/yogalehrer-ausbildung\/4-wochen-intensiv.html\" target=\"_blank\">Yogalehrer-Intensivausbildung<\/a> vier Wochen lang \u00fcbersetzt und f\u00fcr die deutsche Gruppe die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/index.html\" target=\"_blank\"><em>asana<\/em><\/a>-Unterrichtstechniken und die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Buch\/bhagavad-gita\/\" target=\"_blank\">Bhagavad Gita<\/a> unterrichtet hatte. Am Ende des Kurses ging ich zu Swami Vishnu, um mich zu verabschieden. Swami Vishnu fragte mich, was ich jetzt machen werde. Ich erz\u00e4hlte ihm, da\u00df ich jetzt in das Wiener Yogazentrum ginge. Er bat mich, zun\u00e4chst vor dem Bild von Swami Sivananda zu meditieren und den Segen des Meisters zu erbitten. Dabei hatte ich eine sehr tiefe spirituelle Erfahrung. Ich wei\u00df nicht, wie lange ich dort sa\u00df, aber der Anzahl von Insektenstichen nach mu\u00df es ziemlich lange gewesen sein. Schlie\u00dflich kam ich aus der Meditation heraus und verneigte mich vor Swami Vishnu. Er legte seine Hand auf meine Stirn, rezitierte das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Om_Tryambakam\" target=\"_blank\"><em>om tryambakam<\/em><\/a> (Heil- und Schutzmantra) und sagte: \u201eAnd when you come to Vienna teach a lot of classes, make a lot of money, and turn Vienna topsy turvy\u201c (\u201eWenn du nach Wien kommst, gib viele Yogastunden, sorge daf\u00fcr, da\u00df Geld hereinkommt\u201c \u2013 denn das Zentrum war hoffnungslos verschuldet und stand eigentlich kurz vor dem Bankrott \u2013 \u201eund stelle Wien auf den Kopf!\u201c). Diese Worte haben mich befl\u00fcgelt und gr\u00fcndlich ver\u00e4ndert. Vorher war ich eigentlich ein sch\u00fcchterner Mensch und habe mich selten getraut, den Mund aufzumachen. Dies wurde jetzt doch etwas anders. Und tats\u00e4chlich bl\u00fchten sowohl das Yogazentrum als auch ich in wenigen Wochen richtig auf\u2026<\/p>\n<p>Worte von gro\u00dfen Meistern haben nat\u00fcrlich eine besonders starke Wirkung. Aber auch Worte von anderen Menschen haben eine Wirkung und unsere eigenen Worte auch. Psychologen sprechen in diesem Zusammenhang vom sogenannten inneren Dialog. Wie spreche ich mit mir selbst? Manche Menschen sprechen oft und st\u00e4ndig destruktiv zu sich selbst: \u201eDu Esel, was hast du da wieder gemacht? Du taugst ja gar nichts! Du bringst nie etwas fertig!\u201c Dadurch wird man beeinflu\u00dft. Man mu\u00df darauf achten, wie man selbst zu sich spricht, wie andere zu einem sprechen und wie man selbst zu anderen spricht. Welche Suggestionen gebe ich den anderen? Worte haben Kraft.<\/p>\n<p>Es gibt eine einfache Technik, die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Patanjali\" target=\"_blank\">Patanjali<\/a> im zweiten Kapitel ausf\u00fchrt: Wenn man merkt, da\u00df man zu sich selbst Worte spricht, die nicht positiv sind, mu\u00df man den entgegengesetzten Gedanken erzeugen. Denkt man also zum Beispiel: \u201eDas packe ich nie\u201c, mu\u00df sofort die Gegensuggestion kommen: \u201eDurch die Gnade Gottes schaffe ich\u2019s!\u201c oder \u201eDas ist zuviel!\u201c \u2013 \u201eWenn Gott mir Aufgaben gibt, wird er mir auch die Kraft geben, sie zu erf\u00fcllen.\u201c Die Gegensuggestionen m\u00fcssen nicht so \u00fcberheblich klingen wie: \u201eIch schaffe alles!\u201c Dasselbe Prinzip gilt nat\u00fcrlich auch, wenn andere uns negativ beeinflussen. Es kann eine verheerende Wirkung haben, wenn man sich etwas vornimmt und jemand sagt: \u201eDas schaffst du nie.\u201c Eine solche negative Suggestion sollte man nie ohne Gegensuggestion lassen, sonst wirkt sie auf unterbewu\u00dfte Weise. Das hei\u00dft nicht, da\u00df wir sofort auftrumpfen und dem anderen sagen m\u00fcssen: \u201eDir werde ich\u2019s zeigen, das schaffe ich schon!\u201c \u2013 das w\u00e4re h\u00f6chstens der Beweis f\u00fcr ein gesundes Ego. Die Reaktion eines ungesunden Ego w\u00e4re: \u201eNa ja, vielleicht hat er ja recht, ich versuche es besser erst gar nicht.\u201c Viele Menschen werden so k\u00fcnstlich niedergehalten \u2013 im gesch\u00e4ftlichen und sozialen Umfeld, oft sogar vom Partner. Wiederhole statt dessen geistig: \u201eDurch die Gnade Gottes werde ich es schaffen.\u201c Zus\u00e4tzlich zu Gegensuggestionen auf negative \u00c4u\u00dferungen kann man nat\u00fcrlich auch positive Affirmationen sprechen. Es ist zwar nicht so, da\u00df Affirmationen unbedingt alles bewirken k\u00f6nnen. Sie haben jedoch eine gro\u00dfe Wirksamkeit, die wir nutzen k\u00f6nnen. <em>Vikalpa<\/em> hei\u00dft also, wir identifizieren uns mit den Worten, auch wenn sie in der Wirklichkeit keine Grundlage haben.<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Audio<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>.\/.<\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche \u00dcbersetzung: Einbildung entsteht aus einer Wortfolge ohne Bezug zur Wirklichkeit. Sanskrit Text: \u015babda-j\u00f1\u0101na-anup\u0101t\u012b vastu-\u015b\u016bnyo vikalpa\u1e25 ||9|| \u0936\u092c\u094d\u0926\u091c\u094d\u091e\u093e\u0928\u093e\u0928\u0941\u092a\u093e\u0924\u0940 \u0935\u0938\u094d\u0924\u0941\u0936\u0942\u0928\u094d\u092f\u094b \u0935\u093f\u0915\u0932\u094d\u092a\u0903 \u0965\u096f\u0965 shabda jnana anupati vastu shunyo vikalpah ||9|| Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung: \u015babda = Wort j\u00f1\u0101na = Wissen anup\u0101t\u012b = darauffolgend vastu = Wirklichkeit \u015b\u016bnya = frei, leer, ohne Bezug vikalpa = Einbildung, w\u00f6rtliche T\u00e4uschung, Wortirrtum &nbsp; Vikalpa, &hellip; <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/1-kapitel-vers-9\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kapitel 1, Vers 9<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[214,3],"tags":[21],"class_list":["post-3788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-kapitel-verse-1-10","category-samadhi-pada","tag-1-kapitel-9-vers"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3788"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3957,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3788\/revisions\/3957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}