{"id":3719,"date":"2017-06-30T13:52:45","date_gmt":"2017-06-30T11:52:45","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?p=3719"},"modified":"2017-07-03T12:11:42","modified_gmt":"2017-07-03T10:11:42","slug":"1-kapitel-vers-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/1-kapitel-vers-2\/","title":{"rendered":"Kapitel 1, Vers 2"},"content":{"rendered":"<h3>Deutsche \u00dcbersetzung:<\/h3>\n<p>Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist.<\/p>\n<h3>Sanskrit Text:<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">yoga\u015b-citta-v\u1e5btti-nirodha\u1e25 ||2||<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1.5em; text-align: left;\"><strong>\u092f\u094b\u0917\u0936\u094d\u091a\u093f\u0924\u094d\u0924\u0935\u0943\u0924\u094d\u0924\u093f\u0928\u093f\u0930\u094b\u0927\u0903 \u0965\u0968\u0965<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">yogash chitta vritti nirodhah ||2||<\/p>\n<h3>Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung:<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">yoga = Yoga<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">citta = Geist, Verstand, Denksubstanz<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">v\u1e5btti  = Gedanken(welle)<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">nirodha\u1e25 = Aufh\u00f6ren, zur Ruhe kommen, Beherrschung<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"responsive-tabs\">\n<h2 class=\"tabtitle\">Kommentar<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>Der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a> ist wie das Wasser in einem See, auf dessen Grund ein Schatz ruht. Wenn das Wasser sich bewegt, entstehen Wellen, und wir k\u00f6nnen nicht auf den Grund schauen, um diesen Schatz zu sehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Nirodhah\" target=\"_blank\"><em>Nirodhah<\/em><\/a> ist das Zur-Ruhe-Kommen des Geistes, was als einer der f\u00fcnf Grundzust\u00e4nde [Anm.: Ich folge hier insbesondere bei \u201e<em>vikshipta<\/em>\u201c=\u201csammelnd\u201c den Kommentaren von Swami Vishnu-devananda und Swami Vivekananda. In manchen anderen Kommentaren wird <em>vikshipta<\/em> als \u201everwirrt, zerstreut\u201c \u00fcbersetzt. Was im Folgenden als <em>viksipta<\/em> bezeichnet ist, w\u00fcrde in anderen Kommentaren der ersten (unteren) Stufe von <em>ekagrata<\/em> entsprechen. Was in diesem Text als <em>ekagrata<\/em> bezeichnet ist, entspricht der h\u00f6chsten Form von <em>ekagrata<\/em>. Diese Unterschiede in der Interpretation \u00e4ndern jedoch nichts an der praktischen Anwendbarkeit]&nbsp; des Geistes gilt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Buch\/patanjali-raja-yoga-sutra\/01-02-kommentar-sukadev\/nirodah\/\" rel=\"attachment wp-att-669\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-669\" title=\"Nirodah\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Buch\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Nirodah.png\" srcset=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Nirodah.png 601w, https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Nirodah-300x180.png 300w, https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Nirodah-540x324.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 507px) 100vw, 507px\" height=\"304\" width=\"507\"\/><\/a><\/p>\n<p>Um es mit dem Seevergleich auszudr\u00fccken:<\/p>\n<p>Im <em>mudha<\/em>-Zustand ist das Wasser v\u00f6llig verschmutzt. Man sieht gar nichts von dem Schatz, der unten liegt. Wir sind gar nicht bei unserem Selbst, sondern sehr weit davon entfernt. Das f\u00fchrt zu Traurigkeit, Verzweiflung, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-psychologie\/einsatzbereiche\/beschwerdebilder\/depression.html\" target=\"_blank\">Depression<\/a>. Es dominieren Gedanken und Gef\u00fchle wie \u201eIch kann nicht\u201c, \u201eIch will nicht\u201c, \u201eKeiner mag mich\u201c, \u201eAlles hat keinen Sinn\u201c. Man hat nur noch den Wunsch, sich in ein Mauseloch zu verkriechen, entweder f\u00fcr alle <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ewigkeit\" target=\"_blank\">Ewigkeit<\/a> oder mindestens so lange, bis es wieder besser wird. Das ist <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mudha\" target=\"_blank\"><em>mudha<\/em><\/a>.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kshipta\" target=\"_blank\">Kshipta<\/a><\/em>, der zerstreute Zustand, ist, wenn man st\u00e4ndig an etwas anderes denkt und alles vergi\u00dft, was wichtig ist. Man m\u00f6chte dann zum Beispiel gleichzeitig W\u00e4sche aufh\u00e4ngen, mit dem Kind spielen, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga.html\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> praktizieren, dazwischen nach dem Essen schauen, lesen, fernsehen, jemanden anrufen\u2026 und inzwischen springt die Katze in die W\u00e4sche, und das Kind schreit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vikshipta\" target=\"_blank\"><em>Vikshipta<\/em><\/a> ist das Bem\u00fchen um Konzentration. Nehmen wir als Beispiel diesen Text. Folgt man ihm gar nicht, ist es <em>mudha<\/em>. Denkt man dabei dauernd an alles m\u00f6gliche andere, dann ist es <em>kshipta<\/em>. Bem\u00fchen man sich, dem Inhalt zu folgen und es taucht nur ab und zu ein anderer Gedanken auf, dann ist es vikshipta.<\/p>\n<p>Und wenn man vollkommen konzentriert ist, ohne irgendeinen anderen Gedanken zu haben und ohne sich selbst noch zu sp\u00fcren, dann ist es <em>ekagrata<\/em>, Einp\u00fcnktigkeit, das, was die Psychologie heute als \u201eFlow\u201c-Erfahrung bezeichnet. Man ist voll konzentriert, man flie\u00dft mit, es flie\u00dft einfach, das Ego spielt keine Rolle. Es ist mir bei Swami Vishnus Vortr\u00e4gen oft so gegangen, da\u00df ich sie inhaltlich einfach aufgenommen habe, die einzelnen Worte waren ganz unwichtig, es kam einfach so, es war ein Flu\u00df von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Weisheit\" target=\"_blank\">Weisheit<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\">Liebe<\/a>. Das kann bei allen m\u00f6glichen T\u00e4tigkeiten passieren, zum Beispiel beim <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Mantras.html\" target=\"_blank\">Mantra<\/a> Singen. Nicht mehr ich singe, sondern es geschieht einfach. Manche erleben es am Computer, Handwerker erfahren es bei der Arbeit, K\u00f6che beim Kochen. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ekagrata\" target=\"_blank\"><em>Ekagrata<\/em><\/a> tritt immer dann ein, wenn es kein Bem\u00fchen um Konzentration gibt, sondern wenn sie einfach geschieht.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich folgt <em>nirodha<\/em>, wo es gar keinen Gedanken mehr gibt.<\/p>\n<p>Das erste Kapitel spricht dann noch verschiedene Stufen von <em>ekagrata<\/em> an, also wie wir uns voll konzentrieren k\u00f6nnen und welche Erfahrungen dabei kommen. Im t\u00e4glichen Leben ist <em>ekagrata<\/em> eine Folge von <em>vikshipta<\/em>, des Bem\u00fchens um Konzentration. Und zwar f\u00fchrt entspanntes, absichtsloses <em>vikshipta<\/em> zu <em>ekagrata<\/em>. Wenn man achtsam und ganz losgel\u00f6st ist, wird man pl\u00f6tzlich ganz konzentriert.<\/p>\n<p>Dieses Modell hilft, sich mit gewissen Gem\u00fctszust\u00e4nden weniger zu identifizieren. Wenn man zum Beispiel sagt: \u201eAch, ich bin heute so kaputt!\u201c oder \u201eIch bin so deprimiert!\u201c, \u201eMir geht es wieder so schlecht!\u201c, dann klingt das schon sehr vernichtend. Schon allein der Gedanke daran macht einen noch deprimierter oder l\u00e4\u00dft es einem noch schlechter gehen. Sagt man aber \u201eMein <em>chitta<\/em> ist in<em> kshipta<\/em>\u201c, dann ist das nicht so tragisch. Nicht \u201eIch bin deprimiert\u201c, sondern \u201eMein <em>chitta<\/em> ist in <em>mudha<\/em>\u201c \u2013 und dann kann ich ja etwas daran \u00e4ndern, kann \u00fcberlegen, was hilft, aus diesem <em>mudha<\/em>-Zustand heraus in <em>kshipta<\/em> zu kommen und aus <em>kshipta<\/em> in <em>vikshipta<\/em>. Um das zu trainieren und dir bewu\u00dft zu machen, kannst du mal als \u00dcbung eine oder zwei Wochen lang ein Tagebuch f\u00fchren, in dem du aufschreibst: Wie lange war ich jeden Tag in <em>mudha<\/em>, wie lange in <em>kshipta<\/em>, in <em>vikshipta<\/em> u.s.w.? Wer oder was hat die \u00dcberg\u00e4nge erzeugt?<\/p>\n<p>Wie kann man sich nun von einem Zustand in den anderen versetzen? Das ist individuell und je nach Situation verschieden. Manchmal geschieht es automatisch durch \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse. Angenommen, man f\u00fchlt sich schlecht, und jemand klopft einem pl\u00f6tzlich auf die Schulter, und sagt: \u201eWas du da gestern gemacht hast, das war ja richtig toll!\u201c, dann wird man meist aus <em>mudha<\/em> herausgehoben. Manchmal ist man aber so tief verstrickt, da\u00df selbst das nichts n\u00fctzt. Manchmal f\u00fchrt auch \u00e4u\u00dferer Druck aus <em>mudha<\/em> heraus, zum Beispiel, wenn man sehr viel zu tun hat und keine Zeit bleibt, sich selbst zu bemitleiden.<\/p>\n<p>Es gibt drei Ursachen, warum man sich schlecht f\u00fchlen kann oder in den <em>mudha<\/em>-Zustand hineinkommt: Es kann ein \u00e4u\u00dferer Grund sein, ein innerer Rhythmus, oder es geschieht einfach ohne erkennbaren Anla\u00df.<\/p>\n<p>Eine wichtige Aufgabe eines Aspiranten (<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yogasch%C3%BCler\" target=\"_blank\">Yogasch\u00fcler<\/a>, jemand, der auf dem spirituellen Weg ist) liegt darin, daf\u00fcr zu sorgen, nicht zu lange in <em>mudha<\/em> und <em>kshipta<\/em> zu bleiben. Das h\u00e4ngt von einer gewissen Grundzusammensetzung unseres Unterbewu\u00dftseins ab. Wenn viel <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tamas\" target=\"_blank\"><em>tamas<\/em><\/a> (Tr\u00e4gheit, Dunkelheit) im Unterbewu\u00dftsein ist, ist man relativ viel in <em>mudha<\/em>. Herrscht <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajas\" target=\"_blank\"><em>rajas<\/em><\/a> (Aktivit\u00e4t) vor, ist man relativ viel in <em>kshipta<\/em>. Wenn <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattva\" target=\"_blank\"><em>sattva<\/em><\/a> (Reinheit) \u00fcberwiegt, ist man eher in <em>vikshipta<\/em> und auch in <em>ekagrata<\/em>. Wenn man sich nicht bem\u00fcht und an sich arbeitet, bleibt der Grundzustand im Leben relativ konstant. Menschen haben unabh\u00e4ngig von \u00e4u\u00dferen Ver\u00e4nderungen einen gewissen Gl\u00fcckslevel; das hat auch die moderne Psychologie festgestellt. Bei einer vollkommenen Ver\u00e4nderung im Leben wird man ein paar Monate lang durcheinandergesch\u00fcttelt, dann pendelt sich der innere Gem\u00fctszustand wie vorher ein. Die Vorstellung, durch die Ver\u00e4nderung \u00e4u\u00dferer Umst\u00e4nde gl\u00fccklich zu werden, stimmt also nicht so ganz. \u00c4u\u00dfere Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen eine Hilfe sein, damit wir besser an der inneren <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Transformation\" target=\"_blank\">Transformation<\/a> arbeiten k\u00f6nnen. Das kann dann auch sehr schnell gehen, denn wir arbeiten im Yoga auf mehreren Ebenen, um auch innerlich etwas zu ver\u00e4ndern. Auch die verschiedenen <em>asana<\/em>\u2013 und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pranayama\" target=\"_blank\"><em>pranayama<\/em><\/a>-Praktiken erh\u00f6hen <em>sattva<\/em> in uns. Ist mehr <em>sattva<\/em> und mehr Energie da, f\u00e4llt es leichter, in <em>vikshipta<\/em> oder <em>ekagrata<\/em> zu kommen und zu bleiben. Auch Meditieren und Mantrasingen sind Gelegenheiten, mehr <em>sattva<\/em> zu schaffen.<\/p>\n<p>Wenn du mal in einer depressiven Stimmung bist, kannst du \u00fcberlegen, was du konkret tun kannst. Je nach Situation kann die Antwort hei\u00dfen, einfach mal entspannen oder dich mit etwas Bestimmtem besch\u00e4ftigen, dich reinigen oder ein paar Runden <em>pranayama<\/em> machen. Manchmal reicht es auch aus, dem Geist zu sagen: \u201eDas ist jetzt eine Depression, die will ich nicht\u201c und den Geist davon abzubringen, das hei\u00dft also, Nicht-Identifikation und Umschalten.<\/p>\n<p>Wenn man zerstreut ist, wenn der Geist unruhig ist und vieles gleichzeitig machen will, dann hilft es manchmal, aufzuschreiben, was alles zu tun ist, Priorit\u00e4ten zu setzen und dann eins nach dem anderen zu erledigen.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Gr\u00fcnde, warum der See in Bewegung kommen kann:<\/p>\n<p>Der Wind, der bl\u00e4st und das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Chitta\" target=\"_blank\"><em>chitta<\/em><\/a> durcheinanderbringt, ist letztlich unser prana (Lebensenergie). Ist das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/prana.html\" target=\"_blank\"><em>prana<\/em><\/a> unruhig, wird auch das <em>chitta<\/em> unruhig.<\/p>\n<p>Der zweite Grund sind Boote auf dem See, also \u00e4u\u00dfere Ereignisse, die Unruhe erzeugen.<\/p>\n<p>Fische bewegen sich von unten herauf, das sind Eindr\u00fccke aus dem Unterbewu\u00dftsein, die an die Oberfl\u00e4che kommen und den See aufw\u00fchlen.<\/p>\n<p>Wenn man die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Bewegung ausschaltet, also nicht mehr so zwanghaft auf \u00e4u\u00dfere Ereignisse reagiert, wenn man sein Unterbewu\u00dftsein langsam reinigt \u2013 das ist ein langanhaltender Proze\u00df \u2013, und sein <em>prana<\/em> harmonischer macht, wird der See langsam ruhiger. Dann kommt man \u00f6fter zu <em>vikshipta<\/em> und <em>ekagrata<\/em>, dann allm\u00e4hlich zu <em>nirodhah<\/em> und schlie\u00dflich auch zu <em>\u201etad\u00e2 drashtuh swar\u00fbpe \u00b4vasth\u00e2nam\u201c<\/em>, wo \u201eder Sehende in seinem wahren Wesen ruht\u201c. \u2013 Aber bis dahin dauert es eine Weile!<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Audio<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_958\"><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-3719-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/320_Yoga-ist-das-Zur-Ruhe-kommen-der-Gedanken-im-Geist.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/320_Yoga-ist-das-Zur-Ruhe-kommen-der-Gedanken-im-Geist.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/320_Yoga-ist-das-Zur-Ruhe-kommen-der-Gedanken-im-Geist.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/320_Yoga-ist-das-Zur-Ruhe-kommen-der-Gedanken-im-Geist.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/patanjali-raja-yoga-sutra\/?powerpress_pinw=3719-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/320_Yoga-ist-das-Zur-Ruhe-kommen-der-Gedanken-im-Geist.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"320_Yoga-ist-das-Zur-Ruhe-kommen-der-Gedanken-im-Geist.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche \u00dcbersetzung: Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist. 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