{"id":12486,"date":"2016-12-21T12:38:00","date_gmt":"2016-12-21T11:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/?p=12486"},"modified":"2024-06-11T16:02:54","modified_gmt":"2024-06-11T14:02:54","slug":"2-kapitel-vers-49","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/2-kapitel-vers-49\/","title":{"rendered":"2. Kapitel, Vers 49"},"content":{"rendered":"<h3>Deutsche \u00dcbersetzung:<\/h3>\n<p>Nun soll der Yogi den Lebenshauch anhalten, bis er bis zu den Haarspitzen und Fingern\u00e4geln still wird. | Danach soll er den Lebenshauch langsam durch das linke Nasenloch ausatmen.<\/p>\n<h3>Sanskrit Text:<\/h3>\n<ul>\n<li>\u0101 ke\u015b\u0101d \u0101 nakh\u0101gr\u0101c ca nirodh\u0101vadhi kumbhayet |<br \/>\ntata\u1e25 \u015banai\u1e25 savya-n\u0101\u1e0dy\u0101 recayet pavana\u1e41 \u015banai\u1e25 ||49||<\/li>\n<li><span style=\"font-size: 1.5em;\">\u0906\u0915\u0947\u0936\u093e\u0926\u093e\u0928\u0916\u093e\u0917\u094d\u0930\u093e\u091a\u094d\u091a \u0928\u093f\u0930\u094b\u0927\u093e\u0935\u0927\u093f \u0915\u0941\u092e\u094d\u092d\u092f\u0947\u0924\u094d \u0964<br \/>\n\u0924\u0924\u0903 \u0936\u0928\u0948\u0903 \u0938\u0935\u094d\u092f\u0928\u093e\u0921\u094d\u092f\u093e \u0930\u0947\u091a\u092f\u0947\u0924\u094d\u092a\u0935\u0928\u0902 \u0936\u0928\u0948\u0903 \u0965\u096a\u096f\u0965<\/span><\/li>\n<li>a keshad a nakhagrach cha nirodhavadhi kumbhayet |<br \/>\ntatah shanaih savya nadya rechayet pavanam shanaih ||49||<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung:<\/h3>\n<ul>\n<li>\u0101 : bis zu (<b><a title=\"A\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/A\">\u0101<\/a><\/b><b><\/b>)<\/li>\n<li>ke\u015b\u0101t : (den) Haaren (<a title=\"Kesha\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kesha\">Kesha<\/a>)<\/li>\n<li>\u0101 : bis zu<\/li>\n<li>nakha : (der Fu\u00df-)N\u00e4gel (<a title=\"Nakha\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Nakha\">Nakha<\/a>)<\/li>\n<li>agr\u0101t : (den) Spitzen (<a title=\"Agra\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Agra\">Agra<\/a>)<\/li>\n<li>ca : und (<a title=\"Cha\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Cha\">Cha<\/a>)<\/li>\n<li>nirodha : (unter) Verschluss, Kontrolle (<a title=\"Nirodha\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Nirodha\">Nirodha<\/a>)<\/li>\n<li>avadhi : bis (er den Atem sp\u00fcrt), \u201ebis zur Grenze\u201c (<a title=\"Avadhi\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Avadhi\">Avadhi<\/a>)<\/li>\n<li>kumbhayet : er halte (den Atem, <a title=\"Kumbh\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kumbh\">kumbh<\/a>)<\/li>\n<li>tata\u1e25 : dann, danach (<a title=\"Tatas\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tatas\">Tatas<\/a>)<\/li>\n<li>\u015banais : langsam, allm\u00e4hlich (<a title=\"Shanais\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Shanais\">Shanais<\/a>)<\/li>\n<li>savya-n\u0101\u1e0dy\u0101 : durch den linken (<a title=\"Savya\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Savya\">Savya<\/a>) Nasengang (\u201cEnergie-Kanal\u201d, <a title=\"Nadi\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Nadi\">Nadi<\/a>)<\/li>\n<li>recayet : er entlasse (\u201eentleere\u201c, <a title=\"Rich\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rich\">ric<\/a>)<\/li>\n<li>pavana\u1e41 : (den) Atem (\u201eWind\u201c, <a title=\"Pavana\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pavana\">Pavana<\/a>)<\/li>\n<li>\u015banai\u1e25 : langsam, allm\u00e4hlich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ||49||<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Kommentare &#8211; Audio &#8211; Video<\/h3>\n<div class=\"responsive-tabs\">\n<h2 class=\"tabtitle\">Brahmananda<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>.\/.<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Vishnu-devananda<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>Er sollte <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kumbhaka\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kumbhaka<\/a> praktizieren, bis er f\u00fchlt, dass <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/prana.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prana<\/a> die Gesamtheit seines K\u00f6rpers vom Kopf bis zu den Zehen durchzieht. Dann sollte er langsam durch das rechte Nasenloch ausatmen.<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Sukadev<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>49. Er sollte <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kumbhaka\">Kumbhaka<\/a> praktizieren, bis er f\u00fchlt, dass die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/prana.html\">Prana<\/a> die Gesamtheit seines K\u00f6rpers vom Kopf bis zu den Zehen durchzieht. Dann sollte er es langsam durch das rechte Nasenloch ausatmen.<\/p>\n<p>Steht hier. Das ist ein Druckfehler, es hei\u00dft: Das linke Nasenloch. So hat\u2019s der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\">Swami<\/a> <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Vishnu.html\">Vishnu<\/a> auch immer gelernt, gelehrt: rechts einatmen, anhalten, links ausatmen. indem wir rechts einatmen, erh\u00f6hen wir Pingala und damit die Sonnenenergie. Indem wir links ausatmen, senken wir die Mondenergie. Und so geh\u00f6rt Suryabedha zusammen mit Ujjayi und Bhastrika zu den erw\u00e4rmenden \u00dcbungen, die Energie erwecken. Und deshalb sollte man diese drei, zumindest in ihrer fortgeschrittenen Form nur machen, wenn man vorher ausreichend Wechselatmung gemacht hat. Wieviel? Zwanzig Minuten. Also wenn man diese drei, Suryabedha, Ujjayi und Bhastrika zumindest in ihrer fortgeschrittenen Form machen will, dann sollte man mindestens zwanzig Minuten Wechselatmung vorher gemacht haben und vielleicht zwei, drei Runden <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/kapalabhati.html\">Kapalabhati<\/a> vorher. Man sollte t\u00e4glich<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\">Asanas<\/a> \u00fcben, t\u00e4glich meditieren, und sollte eine weitestgehende sattvige<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-ernaehrung.html\">Ern\u00e4hrung<\/a> pflegen. Insbesondere auf Fleisch, auf <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/fisch.html\">Fisch<\/a>, auf Tabak verzichten und auf Alkohol. Es gibt auch noch andere Sachen, die sind aber nicht ganz so erheblich. Aber das sind so die wichtigsten, jetzt von Haschisch, Heroin, Marihuana, Extasy und allen m\u00f6glichen interessanten Pilzgetr\u00e4nken nicht zu sprechen. Energetisch, zu bestimmten Phasen der Praxis, k\u00f6nnen Zwiebeln und Knoblauch noch mal besonders schlimm sein. Und wenn ihr viel <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/Art_Pranayama.html\">Pranayama<\/a> macht, dann lasst all die Geschichten weg. Warum wollt ihr die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/wirkung-von-yoga.html\">Wirkung<\/a> des Pranayama vermindern? Jetzt investiert ihr zwo, drei Stunden am Tag ins Pranayama, und dann kann man nicht auf so eine Knoblauchzehe verzichten \u2013 macht irgendwie keinen Sinn. Wenn ihr nur eine halbe Stunde Pranayama macht und vielleicht eine halbe Stunde Asanas, eine halbe Stunde <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation.html\">Meditation<\/a>, gut, dann macht ihr schon etwas, und Einiges ist ja auch schon gut, aber da wird so ein bisschen Zwiebeln und Knoblauch nicht ganz so tragisch sein. Aber wenn ihr schon viel <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_Zeit.html\">Zeit<\/a> investiert, warum sollte man dann dumm sein und auf die Ern\u00e4hrung nicht achten? Gut.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich auch sanftere Suryabedha. Da atmet man durch\u2019s rechte Nasenloch ein, h\u00e4lt sanft an und atmet links aus. Und das kann man auch machen. Das k\u00f6nnt ihr sogar lehren, wenn Menschen sagen, sie sind zu k\u00fchl, und ihnen ist immer kalt, oder andere Dinge, die schwierig sind. Ich komme nachher noch mal drauf zu sprechen. Zum Beispiel wenn jemand zuviel <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda\/ayurveda-typen\/ayurveda-typen-vata.html\">Vata<\/a> hat, dann gilt Suryabedha als eine <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\">\u00dcbung<\/a>, um zuviel Vata zu reduzieren. Hier will ich vielleicht auch auf einen Grundirrtum eingehen. Einige <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda.html\">Ayurveda<\/a>-\u00c4rzten sagen n\u00e4mlich manchmal, wenn jemand eine Vata-St\u00f6rung hat, sollte er kaum oder wenig Pranayama machen. Und wenn, dann nur sanft. Das ist himmelschreiender Unsinn, um \u2019s mal so radikal zu sagen. Denn es gibt spezielle Pranayamas, die dazu helfen, spezielles \u00dcberma\u00df von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda\/ayurveda-typen.html\">Doshas<\/a> zu reduzieren. Zum Beispiel wenn man ein \u00dcberma\u00df von Vata hat: Erstens gilt Wechselatmung als eine \u00dcbung, die alle Doshas in ihre nat\u00fcrliche Praktriti bringt. Deshalb: Wechselatmung ist f\u00fcr alle gut. Dann gibt es Suryabedha, welches gut ist, um ein Zuviel an Vata zu reduzieren. Das k\u00f6nnte man sogar, wenn ihr Ayurveda-Therapeut seid, empfehlen. Dann allerdings in der sanften Variation. Rechts einatmen, anhalten, links ausatmen. Rechts einatmen, anhalten, links ausatmen. Jetzt ohne Bandhas, und ohne Mula <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bandha\">Bandha<\/a> und ohne Jalandhara Bandha. Einfach diese einfache <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-uebungen\/yoga-atemuebungen.html\">Atmung<\/a>. Und da kann man mit relativ einfachem Mittel ein \u00dcberma\u00df an Vata reduzieren. Das kann man so nach vielleicht zehn Runden Wechselatmung kann man noch f\u00fcnf bis zehn Runden Suryabedha machen \u2013 hat wunderbare Wirkung. Die Fortgeschritteneren brauchen auch keine <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_furcht.html\">Angst<\/a> haben vor Suryabedha, auch wenn ihr ein \u00dcberma\u00df an Vata-Element habt, dann k\u00f6nnt ihr die fortgeschrittene Form von Suryabadha machen. Rechts ein, anhalten, links aus. Gut, das ist also Suryabedha.<\/p>\n<p>Also es gibt \u00dcbungen, die helfen, Vata zu reduzieren. Es gibt \u00dcbungen, die helfen, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda\/ayurveda-typen\/ayurveda-typen-kapha.html\">Kapha<\/a> zu reduzieren. Es gibt \u00dcbungen, die helfen, Pita zu reduzieren, und es gibt \u00dcbungen, die alle Doshas in ihre nat\u00fcrliche Prakriti bringen. Die helfen also f\u00fcr alle drei Doshas. Im ersten Kapitel gibt es<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\">Asanas<\/a>, wo etwas \u00fcber Doshas erz\u00e4hlt wurde Also die erste <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\">Asana<\/a>, wo er direkt etwas gesagt hat, ist Mayurasana. Dort hat er gesagt: Die Mayurasana hilft, alle drei Doshas, ein Zuviel an Doshas zu reduzieren. Er erz\u00e4hlt dann zwar auch von den anderen Asanas, dass sie allerlei Krankheiten beseitigen. Eigentlich, wenn immer was von allerlei Krankheiten steht, dann hei\u00dft das: Es werden alle drei Doshas auch harmonisiert. Also er hat dort insbesondere was gesagt bei Paschimothanasana und bei Matysendrasana. Dann im zweiten Kapitel hat er etwas erz\u00e4hlt \u00fcber die Wechselatmung, Anuloma Viloma, auch harmonisierend f\u00fcr alle Doshas. Und dann hat er etwas erz\u00e4hlt \u00fcber die Shatkriyas. Die sind insbesondere Kapha-Reduzierung. Also er sagt an einer Stelle: Ganz besonders die Shatkriyas sind gut gegen zuviel Kapha. Er erw\u00e4hnt dabei nochmals besonders Dhauti, die Shatkriyas allgemein, aber erw\u00e4hnt die Wirkung noch mal im besonderen Ma\u00df gegen \u00dcberma\u00df an Kapha. \u00dcber Bhasti sagt er, das es gut ist gegen alle Ungleichheiten der drei Doshas. Dann sagt er von Nauli, dass es alle drei Doshas zur Harmonie bringt. Dann hei\u00dft es, dass Suryabedha ein \u00dcberma\u00df an <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda\/ayurveda-typen\/ayurveda-typen-vata.html\">Vata<\/a> \u00fcberwindet. Auch Ujjayi \u00fcberwindet ein \u00dcberma\u00df an Vata. Sitkari \/ Sithali \u00fcberwinden ein \u00dcberma\u00df an Pita. Und Bhastrika \u00fcberwindet alle \u00dcberma\u00dfe, die dort \u00fcberhaupt sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Also bei Ujjayi, Suryabedha, Bhastrika in der fortgeschrittenen Form muss vorher Wechselatmung gemacht werden. Allerdings, es gibt auch beispielsweise Ujjayi in der einfachen Form: Einfach anhalten mit [macht Atem vor] einatmen, Luft kurz anhalten, links ausatmen ohne Bandhas. Das wiederum k\u00f6nnen auch Menschen praktizieren, die nicht so viel Wechselatmung machen und die nicht <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/vegetarisch-leben.html\">Vegetarier<\/a> sind. Also in einfachen Varianten k\u00f6nnt ihr das auch Menschen empfehlen. Ujjayi, nicht nur als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kumbhaka\">Kumbhaka<\/a>, sondern auch als Atem, ist allgemein f\u00fcr Menschen mit Kapha-St\u00f6rungen angeraten. Und eigentlich auch f\u00fcr Vata- <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda\/ayurveda-typen.html\">Typen<\/a>. Das steht zwar nicht in der Hatha-<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/\">Yoga<\/a> -Pradipika \u2013 es ist trotzdem so. Ujjayi harmonisiert das \u00dcberma\u00df an Vata, und Ujjayi ist ja auch etwas, was hier in der Kehle ist, und Ujjayi ist auch was, was alle Prozesse harmonisiert und Unruhe wegnimmt, und was W\u00e4rme erzeugt. All das ist gut f\u00fcr Vata-Typen. Vata-Typen w\u00fcrde man auch raten, in den Asanas Ujjayi zu \u00fcben. Sie k\u00f6nnen auch Surjabedha \u00fcben am Ende der Wechselatmung. Und f\u00fcr Kapha-Typen, da gibt\u2019s sowieso eine ganze Menge, was man dort machen kann, und Pita-Typen, die sollten halt \u00f6fter Sithali und Sitkari machen. Jetzt umgekehrt, wenn jemand stark Vata-St\u00f6rungen hat, dann sollte nicht zuviel <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/kapalabhati.html\">Kapalabhati<\/a> machen. Von Kapalabhati sagt er, das hilft auch gegen Kapha-St\u00f6rungen. Gut, also wenn ihr mal von einer Ayurvedaberatung kommt, und ihr habt eine Vata-St\u00f6rung, und euer <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda.html\">Ayurveda<\/a> -Arzt sagt, ihr sollt kaum oder kein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/Art_Pranayama.html\">Pranayama<\/a> machen, dann wisst ihr, er hat die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/index.html\">Hatha Yoga<\/a> Pradipika nicht mit diesem Hintergrund durchgelesen. Und dann k\u00f6nnt ihr das interpretieren und dann darauf hin schauen, dass ihr diese \u00dcbungen macht und eventuell weniger Kapalabhati \u00fcbt.<\/p>\n<p>Im Grund genommen ist es einfach eine Ausdrucksweise: Wenn du Vata reduzierst, erh\u00f6ht sich letztlich Pita. Aber es ist halt die Ayurvedatheorie: Wenn ein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda\/ayurveda-typen.html\">Dosha<\/a> zu hoch ist, dann wird man krank. \u00dcber ein Zuwenig, zumindest in der Ayurvedatheorie, die ich geh\u00f6rt habe, wird da wenig gesprochen. Aber es bedingt sich nat\u00fcrlich, denn das, was Pita erh\u00f6ht, ist letzlich das, was Vata reduziert. Also zum Beispiel, wenn man zuviel Vata hat und damit zu unruhig und zwotens zu kalt ist, dann ist es gut, was W\u00e4rmendes zu machen. Aber ein Pita-<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\">Mensch<\/a>, der sowieso schon warm ist, wenn der noch was W\u00e4rmendes macht, dann wird das Pita zu stark. Es ist letztlich \u2019ne Ausdrucksweise. Aber im Grunde, Vata, Pita und Kapha stehen in einem bestimmten Verh\u00e4ltnis. Vata und Kapha stehen sich gegen\u00fcber. Wenn Vata erh\u00f6ht wird, sinkt Kapha, wenn Kapha erh\u00f6ht wird, sinkt Vata. Und das Pita ist irgendwo dazwischen, aber es w\u00fcrde jetzt hier zu weit f\u00fchren. Aber ich wollte das hier kurz behandeln. O.K., gehen wir zur\u00fcck zu Suryabedha.<\/p>\n<p>\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Audio<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n<br \/>\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3471\"><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-12486-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/122_Hathayoga_Pradipika_2_Kap._49.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/122_Hathayoga_Pradipika_2_Kap._49.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/122_Hathayoga_Pradipika_2_Kap._49.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/122_Hathayoga_Pradipika_2_Kap._49.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/?powerpress_pinw=12486-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/122_Hathayoga_Pradipika_2_Kap._49.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"122_Hathayoga_Pradipika_2_Kap._49.mp3\">Download<\/a><\/p><p class=\"powerpress_links powerpress_subscribe_links\">Subscribe: <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/feed\/podcast\/\" class=\"powerpress_link_subscribe powerpress_link_subscribe_rss\" target=\"_blank\" title=\"Subscribe via RSS\" rel=\"nofollow\">RSS<\/a><\/p><\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Video<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>.\/.<\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche \u00dcbersetzung: Nun soll der Yogi den Lebenshauch anhalten, bis er bis zu den Haarspitzen und Fingern\u00e4geln still wird. | Danach soll er den Lebenshauch langsam durch das linke Nasenloch ausatmen. Sanskrit Text: \u0101 ke\u015b\u0101d \u0101 nakh\u0101gr\u0101c ca nirodh\u0101vadhi kumbhayet | tata\u1e25 \u015banai\u1e25 savya-n\u0101\u1e0dy\u0101 recayet pavana\u1e41 \u015banai\u1e25 ||49|| \u0906\u0915\u0947\u0936\u093e\u0926\u093e\u0928\u0916\u093e\u0917\u094d\u0930\u093e\u091a\u094d\u091a \u0928\u093f\u0930\u094b\u0927\u093e\u0935\u0927\u093f \u0915\u0941\u092e\u094d\u092d\u092f\u0947\u0924\u094d \u0964 \u0924\u0924\u0903 \u0936\u0928\u0948\u0903 \u0938\u0935\u094d\u092f\u0928\u093e\u0921\u094d\u092f\u093e &hellip; <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/2-kapitel-vers-49\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">2. Kapitel, Vers 49<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[436,419],"tags":[129],"class_list":["post-12486","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-kapitel-verse-41-50","category-pranayama-kriyas","tag-2-kapitel-49-vers"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12486"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12486\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16368,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12486\/revisions\/16368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}